(M)eine Internet-Strategie (2016)

12/04/2016  
Hier schreibt Bestsellerautorin 
Anitra Eggler
Ich duze meine User seit 12/2021. Ältere Beiträge und Presseberichte sind per Sie.

Aufgemerkt meine lieben User, dieser Beitrag ist von 2016. Ich werde ihn in Kürze aktualisieren. Dann siehst du, welche Evolution meine Gedanken und meine Internet-Strategie seither gemacht haben. Hier ist der alte Text, ein historisches Dokument.

Sind Sie bereit für eine hart erarbeitete Erkenntnis? Im Web gibt es kein »fertig«. Alles ist perpetual beta. Alles kann und muss immer wieder optimiert werden. Deshalb gibt es weder richtig noch falsch. Es gibt nicht DEN Weg. Es gibt viele. Hier zeige ich Ihnen meinen. Er ändert sich ständig. Nehmen Sie, was Sie brauchen.


WORDPRESS

Meine Web-Karriere begann 1997, zu einer Zeit, als »Open Source« wie der Ecstasy-Trip eines ITlers klang. Als »Open Source« marktfähig wurde, war ich Geschäftsführerin einer Internet-Agentur. Wir wollten alles verkaufen, aber nichts, was die Kunden selbst adaptieren konnten. Heute empfehle ich jedem, der keinen Hochsicherheitstrakt braucht, WordPress zu installieren. Dazu ein Design für eine Handvoll Dollar, (z.B. bei themeforest.net), darauf achten, dass es auf alle Endgeräte formschön reagiert, relevante Inhalte publizieren, mit Hirn und Herzblut Keywords texten, alle zwei Jahre neu machen, fertig: anitra-eggler.com.  

MAILCHIMP

Meinen ersten Newsletter habe ich 1998 für Amazon.de getextet. Dort gab es damals die inzwischen legendären »Vorname@amazon. de«-Adressen, hinter denen sich großteils Buchhändler und Geisteswissenschaftler verbargen. Sie verschickten seitenlange Rezensionen an die ersten Kunden. Werbesprache galt als minderwertig. Mein Content-Start-up hat den Job bekommen, weil wir Journalisten waren. Die Anfänge des Netzhandels, gerade mal gestern … Heute bin ich froh, dass es MailChimp gibt. Einfacher und effizienter kann man keine Newsletter gestalten und versenden: anitra-eggler.com/top10  

FACEBOOK

Mein Konto ist so alt wie Facebook in Deutschland. Anfangs habe ich das Netzwerk intensiv genutzt. Dann habe ich versucht, mir einen guten Menschen- und Medienfilter zu bauen. Dann war mir die Zeit zu schade für das, was ich zurückbekam. Fanseite dito: zu viel Aufwand, zu wenig messbarer Nutzen. Heute fahre ich eine Zwitterstrategie: Ich nutze Facebook als Zeitgeist-Radar, und weil jedes Netzwerk nur so gut ist wie die Inhalte, die jeder teilt, veröffentliche ich als Kontrapunkt zur allgemeinen Dauererregung und gegenseitigen Verblödung Entspannendes und Energiehaltiges. Das Ganze auf meiner »privaten« Seite, dort habe ich die Öffentlichkeit besser im Griff: facebook.com/anitraeggler

XING

Ich bin auf Xing seit 2005. Jahrelang war ich Premium-Mitglied. So lange, bis ich mich gefragt habe: warum eigentlich? Xing ist für mich ein Adressbuch getreu Ikea-Prinzip: »Gib deinen Kunden Werkzeuge und lass sie die Arbeit tun«. Dafür brauche ich kein kostenpflichtiges Konto. Denn: Ich suche keinen neuen Job. Ich akquiriere nicht kalt. Ich sammle keine Visitenkarten. Mich interessiert nicht, wer auf meinem Profil war. Ich gratuliere Menschen so persönlich es geht. Und nein, ich bin NICHT am 1.1.1920 geboren. Echt nicht. Löschen Sie Ihre Standardglückwünsche und gratulieren Sie mir nicht via xing.com/anitraeggler

YOUTUBE

YouTube gehört Google und ist die zweitgrößte Suchmaschine. Video ist der beliebteste Medieninhalt im Netz. Ich mag YouTube. Was ich nicht mag, habe ich abgestellt: Die Kommentare. Die sind auf YouTube tiefer als sonstwo. Und da ich keine Karriere als YouTuberin anstrebe, kann ich darauf verzichten. Ich bin auf YouTube doppelt präsent: Auf youtube.com/anitraeggler finden Sie Tipps & Tricks, Vortrags-Mitschnitte und meine TV-Auftritte. Aus Spaß am Teilen habe ich »15sec off« gestartet. Kurzvideos aus aller Welt. Energietankstelle und Entspannung in einem. Einatmen, aufatmen: anitra-eggler.com/15sec-off  

TWITTER

Twitter macht mich nervös. Zu hohe Frequenz an News, die mit dem Wort »Nachrichten«, wie ich es verstehe, wenig zu tun haben. Unsinnig finde ich, wenn Menschen versuchen, auf Twitter Dialoge zu führen – öffentlich. Das schießt auf meiner gefühlten Ineffizienz-Skala den Vogel ab. Mein Dilemma: Meine Zielgruppe ist auf Twitter. Und das, und nur das, ist der Grund, warum ich Twitter eine zweite Chance gebe und mich bemühe, ab und an zu twittern. Kaum hatte ich @anitraeggler gelöscht, hat es ein (vermeintlicher) Russe annektiert. Ich habe lange über einen Namen nachgedacht, der Untergriffigkeiten erschwert: @BravoAnitra

GOOGLE

Ohne Google kein Erfolg. Dieses Monopol reißt keiner mehr ein. Ich habe das irre Glück, dass meine Eltern mich Anitra und nicht Anita genannt haben. Das ist ein unschlagbarer Vorteil, um topplatziert gefunden zu werden. Und das ist die wichtigste Währung für Ihren Erfolg im Web: Sie müssen spitzenmäßig auffindbar sein. Ohne das ist alles nichts. Deshalb: Prio 1. Im Zweifelsfall Kleinanzeigen schalten. Immer: Website optimieren. Perpetual beta.

WHAT’S APP & SKYPE 

Ich kommuniziere nur mit meinen Herzmenschen via What’s App. Ich hatte schon Presseanfragen auf diesem Kanal. Habe ich ignoriert. Niemand sieht, wann ich zuletzt online war. Meine Privatsphäre-Einstellungen adaptiere ich bei jedem Update. Skype verwende ich nicht mehr oft, aber manchmal, um günstig in alle Welt zu telefonieren und zur Projektarbeit. Mein Lieblingsstatus ist selbstverständlich: unsichtbar.

SPOTIFY

Musik ist mein Lebenselixier. Spotify heißt der Ort, den ich am häufigsten besuche auf meinem Handy. Hier steht schon zu viel Text. Ich höre jetzt lieber noch ein Lied. Tipp gefällig? Wenn ich schreibmüde bin, aber noch muss, weil der Druck naht, dann höre ich gerne »The Power« von Snap!. Früher habe ich da – wie so viele andere auch – »Agathe Power« verstanden. Daran denke ich, während ich mitsinge, und alles Ich lächelt. 

INSTAGRAM

Nutze ich nicht aktiv, ist aber auf meinem Radar aufgrund von Reichweite und Wachstumsraten. Instagram ist gekommen, um zu bleiben. Warum? Die Facebook-Tochter fördert den Trend, komplett gedankenbefreit zu posten: Bild hochladen. Fertig. Alle finden alles schön. Sind wir nicht alle supergeil? LOL. Bussizwinkersmiley (ROFL).  

LINKEDIN

2014 habe ich meinen Account gelöscht. Endlich. Warum? Ich bin selbstständig und werde es bleiben. Meine Zielmarkt ist D-A-CH, dafür reicht Xing. Was mich genervt hat: die Fülle der Push-Mails und die Unmöglichkeit, diese dauerhaft abzustellen. Plus: das chaotische Design.  

SLIDESHARE 

Ich nutze slideshare.net gerne als Rechercheplattform. Früher war ich aktiv dabei. Warum nur noch passiv? Uralte Vorträge von mir hatten zehntausend Zugriffe und wurden deshalb immer wieder hochgepusht. Meine Themen sind sehr aktualisierungsintensiv, alles, was auf Slideshare stand war ständig veraltet und wurde von den Usern als aktuell wahrgenommen. Das gefiel mir nicht. Auf meiner eigenen Website kann ich wenigstens darauf hinweisen, dass ein Artikel von 2016 ist. Wie dieser hier :).


Die filet-stücke* aus diesem blog erhalten?

REGELMÄßIG, ABER NICHT ZU OFT. IMMER DANN, WENN ANITRA ETWAS PUBLIZIERT, WAS SIE AUCH VERKAUFEN KÖNNTE, ES ABER LIEBER MIT IHREN SUPERUSERN TEILT. 

JEDERZEIT BINNEN SEKUNDEN ABBESTELLBAR. ALLE INFOS ZUM VERANTWORTUNGSVOLLEN UMGANG MIT DEINEN DATEN FINDEST DU AUF ANITRAS DATENSCHUTZ-SEITE.

FORMULAR-SPAMSCHUTZ: RECAPTCHA; ES GELTEN DIE Datenschutz und Nutzungsbedingungen VON GOOGLE.

*Vegan. von europäischer menschenhand gemacht. GARANTIERT SPAM- UND BOTFREI. 

© Anitra Eggler bis ans Ende aller Tage

Du möchtest den Text oder Auszüge davon publizieren? Mail an: presse@anitra-eggler.com

Bestseller-Autorin 

Anitra Eggler ist Web-Veteranin und Digital-Detox-Pionierin. Der ORF bezeichnet die Bestsellerautorin als „die gefragteste weibliche Stimme zur Digitalisierung“, ihre Mutter nennt sie „Fräulein Fröhlich“. Anitras Arbeit hat bereits über 250.000 Menschen begeistert. Als Keynote-Speakerin zählt Anitra Eggler zu den inspirierendsten Vortragsrednern unserer Zeit; ihre Bürokrieger-Bootcamps & Digital-Detox-Online-Kurse sind heißbegehrt. Anitra startete ihre Karriere in den 90er-Jahren als Journalistin und zählte als Startup-Managerin zur Avantgarde der Digitalwirtschaft. 2010 wurde sie durch ihren ersten humorvollen Digitalisierungsratgeber „E-Mail-macht dumm, krank und arm“ zur Digital-Detox-Pionierin. Anitra meditiert und programmiert. Sie sammelt Sonnenaufgänge und Momentglück und lebt ohne Uhr in der Schweiz – Zeit ist ihre Rolex.

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