74: Vergiss Zeitmanagement: Optimiere deine Bildschirmzeit und gewinne 22 Tage Lebenszeit pro Jahr

29/11/2023  
Hier publiziert Bestseller-autorin 
Anitra Eggler
Ich duze meine leser*INNEN seit 12/2021. Ältere texte und Pressetexte sind per sie. Ich gendere stets in Gedanken, 
Im text seltener – Lesefluss sticht. Meine Zuneigung gilt allen Menschen. Hauptsache: Mensch. 

Hättest du gerne mehr Zeit? Nicht nächstes Jahr. Ab sofort? Hier verrate ich dir, warum ich Zeitmanagement für Zeitverschwendung halte und wie ich durch ein tägliches Bildschirmzeit-Check-Ritual 22 Tage Lebenszeit pro Jahr gewinne. Und eine Vorlage für dein Bildschirmzeit-Check-Ritual bekommst du auch!

Kennst du schon meinen YouTube-Kanal? Ich veröffentliche dort jeden Mittwoch den neuen Videocast zum Podcast. Plus: TV-Auftritte, Vorträge und Interviews gibt es auch.

PODCAST: BILDSCHIRMZEIT OPTIMIEREN, 22 TAGE ZEIT GEWINNEN

 Die Screen-Life-Balance deiner Mitmenschen ist erfolgsentscheidend für deine eigene. Abonniere den Podcast und empfehle weiter. Auch eine 5-Sterne-Bewertung macht ihn sichtbarer. Damit stärkst du nicht nur deine eigene Screen-Life-Balance, sondern auch die deiner Mitmenschen. So entsteht ein Schneeballeffekt, der allen hilft, Screen-Life-Balance zu finden und zu halten. Danke für deinen Beitrag!

Zeitnostand: die volkskrankheit unserer digitalen zeit

Jeder ersehnt sie, keiner hat sie: Zeitnotstand ist eine Volkskrankheit. Wohin fließt die meiste Zeit des Homo Digitalis? In seine Bildschirmzeit. Jeder Mensch weiß das, jeder Mensch fühlt das. Jeder Mensch fühlt auch, dass es irgendwie zu viel ist. Dass die tägliche Bildschirmzeit nicht gut tut. Nicht zu 100 Prozent. So viel ist sicher. Dennoch messen die wenigsten Menschen ihre Bildschirmzeit. 

BILDSCHIRMZEIT: DIE WAAGE FÜR DEIN DIGITALES ÜBERGEWICHT

Mit der Bildschirmzeit ist es wie mit dem Schritt auf die Waage. Wer ahnt weiß, dass er Übergewicht hat, meidet ihn wie der Teufel das Weihwasser. Dabei birgt genau dieser Schritt, zumindest digital, die Chance, extrem viel Zeit zu gewinnen. 

In meinem Fall verhilft mir die tägliche Bildschirmzeitbilanz zu einem Zeitgewinn 22 (!) Tagen Zeit pro Jahr – Tage sind 16-Wachstunden-Tage. Wie das? Ganz einfach, weil ich durch meine Bildschirmzeit-Inventur motiviert werde, mit meiner digitalen Zeit zu geizen. Das spart mir täglich eine Stunde Zeit digitales Daddeln pro Tag. 

Ja, dazu braucht es Selbsterkenntnis. Selbstdizsiplin. Strenge Zeitlimits bei der App-Nutzung und am besten die One-Sec-App zum Starten. Die hilft dir, dein Bildschirmzeit um bis zu 57 Prozent zu reduzieren.  Im Sinne der Screen-Life-Balance kombinierst du die App mit meinem Fokus- und Screen-Life-Balance-Tagesplaner und schwupps, beginnst du genauso so schnell wie du Zeit verlierst, Zeit zu gewinnen. 

Digitale Zeitdiebe: Die Dopamin-Falle

Lass uns kurz einen Schritt zurück gehen und uns ansehen, was eine typische digitale Ablenkungs- und damit Zeitfalle ist. Was ganz Banales, zum Beispiel das:

Intelligente Menschen gehen ans Telefon, um zu sagen, dass sie eigentlich keine Zeit haben für ein Telefonat. Oft fragen Anrufer gar im Verschwörerton: Kannst du sprechen? Und der Angerufene antwortet, die eigene Evolution verneinend, gut hörbar und verständlich sprechend: nein!

Der Sog digitaler Reize: Warum wir ihnen nachgeben

Warum machen Menschen das? Weil der Reflex auf den digitalen News-Reiz durch einen eingehenden Anruf stärker ist als die Reflexion darüber, ob es wirklich sinnvoll ist, ans Telefon zu gehen, nur um zu sagen, dass man nicht drangehen kann. Weil Meeting, weil Aldi-Kasse, weil bei Nebel auf der Landstraße und gerade beim Überholen. 

Digitale Ablenkungen: Wie wir wertvolle Zeit verlieren

Das ist nur ein Beispiel, das zeigt, wie schnell wir in der heutigen Zeit wertvolle Zeit verlieren, weil wir digitalen Reizen nachgeben, nur, weil sie neu sind, nicht, weil sie relevant sind. 

Das Belohnungszentrum: Getrieben von Neuigkeiten

Warum machen wir das? Weil jeder Neuigkeitsreiz einen Dopaminkick zur Folge hat, der unser Belohnungszentrum aktiviert. Und das heißt so, weil der Mensch die Belohnung will, die im digitalen Newsfall immer nur eines ist: zu erfahren, ob das Neue etwas Schönes oder etwas Schreckliches ist. 

Reflexhafte Reaktionen: Massengrab für Fokus und zeit

Unsere reflexhafte Reaktion auf digitale Reize ist ein Massengrab für unsere Aufmerksamkeit, unsere Konzentrationsfähigkeit und unsere Lebenszeit. 

Rennt die Zeit oder wir ihr hinterher?

Spätestens jetzt, zum Jahresende, werden sich viele Menschen erstmals bewusst, dass ein weiteres Jahr an ihnen vorbeigerast ist. Dass ein weiteres Jahr vorbei ist, das doch gerade begonnen hatte. Ein Jahr, für das man sich so viel vorgenommen hatte ...

Zeitmanagement ist eine Illusion

Spätestens jetzt nimmt man sich vor, das neue Jahr mit wesentlich besserem Zeitmanagement zu starten. Vielleicht liest man sich über die Feiertage ein Zeitmanagementbuch. Sieht sich ein paar YouTube-Videos zum Thema an. Schreibt gute Vorsätze auf. Beginnt Gewohnheiten zu tracken. 

Warum Zeitmanagement Zeitverschwendung ist

Ich habe das viele Jahre so gefühlt und noch mehr Jahre so gemacht. Inzwischen weiß ich, Lebenszeitinvestement in Zeitmanagement ist völlig sinnlos, eine totale Fehlinvestition. Zeitmanagement ist Zeitverschwendung. 

Lebenszeit verdichten statt verlängern

Du kannst die Zeit nicht managen. Ich auch nicht. Niemand kann das. Jeder von uns hat 24 Stunden pro Tag. Gleich, wie du diese 24 Stunden verwaltest, es werden nicht mehr. Du kannst das beste Zeitmanagement der Welt haben oder ganz drauf verzichten, das Ergebnis bleibt gleich: 24 Stunden.

Entschleunigung: Mein persönlicher Weg

Als ich das vor vielen Jahren begriffen habe, habe ich begonnen, mein Leben und Arbeiten zu entschleunigen und zu verdichten. 

Sofortness-Stress einfach aussitzen

Ich habe begonnen, Sofortness-Stress einfach auszusitzen. So habe ich gelernt, dass durch Nicht-Reagieren und Nichtstun sich viele Dinge von selbst erledigen. Was für eine heilsame Erfahrung!

Bildschirmzeit-Checks: Schlüssel zur Zeitqualität

Was mir am meisten Zeit und Zeitqualität geschenkt hat, war, jeden Abend meine Bildschirmzeit kritisch zu hinterfragen. Wie die meisten Menschen heutzutage hatte ich jeden Tag ca. 10 Stunden Bildschirmzeit, abendliches TV- oder Netflixen inklusive. 

Bildschirmzeit hinterfragen, Lebenszeit gewinnen

Ich habe mir die Bildschirmzeit-Inventur als Ritual meiner Selbstführung beibehalten. Auf meinem Fokus- und Screen-Life-Balance-Planer ziehe ich vor dem Schlafengehen Bilanz. Ich rechne meine Bildschirmzeit grob hoch, Computer plus Handy plus TV, trage meine Bildschirmzeit ein und hinterfrage, was davon wertvoll für mein Arbeiten und Leben war und was nicht.

22 Tage zeitgewinn durch tägliche Bildschirmzeit-Checks

Die täglichen Bildschirmzeit-Checks halten mich auf Lebens- und Arbeitszeitqualitätskurs und führen dazu, dass ich jeden Tag mindestens eine Stunde Lebenszeit gewinne. 

Ich habe dennoch nur 24 Stunden am Tag, aber täglich eine Stunde mehr Zeit für alles, was mich die Zeit vergessen lässt. Das sind 365 Stunden im Jahr. Oder 22 Tage Lebenszeit bei 16 Wachstunden. 

Meine tägliche Bildschirmzeitinventur bringt mir so gesehen drei Wochen geschenkte Zeit im Jahr. Da kann mein Jahr noch so rasant sein und manche Tage noch so stressig: diese Bilanz macht mich glücklich. 

Download: Starte mit meiner tagesplaner-Vorlage 

Wenn du Zeit gewinnen willst, warte nicht aufs neue Jahr und investiere keine Zeit in Zeitmanagement. Hinterfrage einfach täglich kritisch deine Bildschirmzeit und optimiere sie an jedem neuen Tag ein bisschen mehr.

App-Tipp: MINUS 57% Bildschirmzeit dank one-sec-app

Wenn deine Selbstdisziplin nicht reicht, dann installiere dir zusätzlich die OneSecApp – das ist die beste und wirkungsvollste App, um deine Bildschirmzeit um bis zu 57 Prozent zu reduzieren. Made in Germany, bester Datenschutz inklusive. Der Rest kommt von selbst und kann dir sagen: er fühlt sich verdammt liebens- und lebenswert an.


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Anitra eggler

Anitra Eggler ist Web-Veteranin und Digital-Detox-Pionierin, sie bringt Menschen und Unternehmen in Screen-Life-Balance. Der ORF bezeichnet die Digitalisierungsexpertin als „die gefragteste weibliche Stimme zur Digitalisierung“, ihre Mutter nennt sie „Fräulein Fröhlich“. Anitras Auftritte als Keynote Speakerin, ihre Bürokrieger*innen-Bootcamps und Bücher haben bereits über 250.000 Menschen begeistert und humorvoll digitaltherapiert.

Anitra wurde 1973 in Karlsruhe geboren, startete ihre Karriere als Todesanzeigentexterin in Buenos Aires, war in den 90er-Jahren als Journalistin erfolgreich und zählte als Startup-Managerin zur Medien-Avantgarde der ersten Generation der Digitalwirtschaft. 2011 wurde sie durch ihren ersten humorvollen Digitalisierungsratgeber „E-Mail-macht dumm, krank und arm“ zur Digital-Detox-Pionierin.

Wie Screen-Life-Balance erfolgreich funktioniert, lebt die leidenschaftliche Digitalisierungsexpertin vor: Anitra meditiert und programmiert, sie arbeitet maximal digitalisiert und lebt maximal genussvoll ohne Uhr in der Schweiz – Zeit ist ihre Rolex.


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