#38: Der einfachste Detox- & Digital-Detox-Tipp: Wie du durch Nichtstun Lebensakku und Handyakku stärkst

21/03/2023  
Hier publiziert Bestseller-autorin 
Anitra Eggler
Ich duze meine leser*INNEN seit 12/2021. Ältere texte und Pressetexte sind per sie. Ich gendere stets in Gedanken, 
Im text seltener – Lesefluss sticht. Meine Zuneigung gilt allen Menschen. Hauptsache: Mensch. 

Der einfachste Detox- & Digital-Detox-Tipp der Welt: Gönne deinem Lebensakku dieselbe Aufmerksamkeit und Fürsorge wie deinem Handyakku.  Oder: Wie du durch Nichtstun im Sinne von „einfach nichts tun“ deinem Lebensakku und Handyakku neue Kraft schenkst.

Heute teile ich mit dir, warum es sich doppelt und dreifach (!) lohnt, den Handyakku erst zu laden, wenn er leer ist und nur zu essen, wenn du wirklich hungrig bist.

Das spart Strom, ist gut für die Umwelt und isst gut für deine Figur! Außerdem ist dieser Doppeltipp mit Dreifachnutzen so einfach umzusetzen, dass du ihn einfach nicht nicht umsetzen kannst.

Überzeug dich selbst. Sieh dir den Videocast an, hör den Podcast oder lies bis zum Ende dieses Artikels. Dort erwartet dich mein Lieblingsrezept für einen grauen (!) Power-Smoothie. 

VIDEOCAST: Durch Nichtstun Handy- & Lebensakku laden


PODCAST: Durch Nichtstun Handy- & Lebensakku laden

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HOW-TO: Durch Nichtstun Handy- & Lebensakku laden

Ich spreche und filme so schnittarm es meine Tagesform erlaubt. Hier findest du einen How-to-Artikel zum Thema, ggf. auch Links zu Quellen und Studien und in vielen Fällen wertvolle Zusatztipps.


dieser digital-detox-tipp ist so einfach, dass du ihn nicht nicht umsetzen kannst

Ich liebe diesen Detox-Tipp. Er ist so einfach, dass du ihn jederzeit umsetzen oder einfach mal ausprobieren kannst. Gerade jetzt in der Fastenzeit ist er besonders genial, weil er einen wertvollen Beitrag zum körperlichen Fasten leistet und gleichzeitig ein ebenso simpler wie wirkungsvoller Handyfasten-Tipp ist. 

Doppel-Detox-Tipp optimiert Ladezeit und Lebenszeit

Optimiere die Ernährungsgewohnheiten deines Handyakkus – und deine eigenen. Hier ist der Digital-Detox- und Detox-Tipp für dich: 

!

Lade deinen Handyakku erst, wenn er leer ist. 

Iss erst, wenn du hungrig bist. 


Das ist alles? 

Ja. Das ist alles. 


Ich kann noch etwas nachschärfen:

Lade deinen Handyakku nur, wenn er leer ist. 

Iss nur, wenn du hungrig bist.


Klingt wenig. Und genau das ist in unseren übersatten und übersättigten Zeiten richtig viel.

Wenn dir das immer noch zu wenig scheint – was ja auch ein Zeichen unserer Zeit ist, dass Zuviel immer noch zu wenig scheint, dann mach doch gleich eine Intervall-Fasten-Woche für dich und deinen Handyakku draus:

Nach dem Frühstück gibt es für dich nur noch eine Hauptmahlzeit, und zwar erst dann, wenn du Hunger hast und das Abendessen fällt aus. 

Ich habe mir angewöhnt, einen grauen Smoothie zum Frühstück zu trinken. Sieht zwar aus, wie etwas, das schon jemand anders mal verdaut hat, schmeckt aber hervorragend und ist ein echter Powerdrink. Ganz unten habe ich dir das Rezept verlinkt. 

Für dein Handy heißt das: Täglich nur eine Akkuladung, bis das Handy von selbst ausgeht

Über Nacht im Flur laden, neuer Tag, neue Akkuladung. Wie lange die hält, hast du selbst in der Hand. Zwinkersmiley. 

Warum ergibt diese doppelte Detox-Maßnahme doppelt und dreifach Sinn? 

Wann hattest du zum letzten Mal Hunger? Wann war dein Handyakku zum letzten Mal leer? Ja, so richtig? So, dass du ihn erst kurz laden musstest. 

Wir sind alle immer voll. Übersättigt ist unser Normalzustand. Wir schalten nicht mehr ab. Das heißt auch, wir sind immer voll. Voll darauf. Voll vernetzt und auch unser Magen ist immer voll. 

Wir essen ständig. Wir haben nie Hunger. Wenn wir essen, lenken wir uns dabei mit Bildschirmen ab und merken gar nicht, wenn oder wann wir satt sind. Deshalb sind wir immer satt und niemals satt.

Genug ist nie genug. Wir leben im Überfluss. Wir scrollen endlos. Wir haben mehr Essen als wir essen können. Und sind genau deshalb nie satt. Der Überfluss ist unbefriedigend.

Wie unbefriedigend er ist, wirst du sofort merken, wenn du neue Grenzen setzt.

Grenzen sind Genussbooster, auch, und gerade weil das Wort per se genussfeindlich klingt. Überfluss ist der Todfeind von Genuss. Wenn du alles haben kannst, ist nichts mehr attraktiv. Was das mit uns Menschen macht, siehst du beim endlosen Scrollen genauso wie beim endlosen Dating.Was hilft dagegen? Künstliche Verknappung.


Künstliche Verknappung ist ein uraltes Marketinggesetz, das in Zeiten von Überfluss so gut funktioniert, dass sich Apple inzwischen traut, einzelne Farbvarianten von Handys zu verknappen oder als exklusives Highlight anzubieten.

Ich war am Valentinstag in Paris und konnte es fast nicht glauben, dass auf Megaboards, also auf XXXXXXL-Werbeflächen, die XXXXXXL-Werbebudget kosten, ein neues iPhone angepriesen wurde, dessen einziges Neu-Kriterium die Farbe Gelb war.

Das Erscheinen der limitierten gelben iPhone14 Edition wurde angepriesen wie eine Marienerscheinung. 

Das empfinde ich als endzeitkapitalistische Marketingblasphemie. 

Bevor ich hier abschweife und mit dir über das offensichtliche nicht mehr Vorhandensein einer kritischen Konsumentenmasse ablästere, zurück zum Tipp. 

Verknappung hilft dir, das Essen wieder mehr zu genießen und wertzuschätzen. Das Gleiche gilt für deine Handyzeit.

Ganz nebenbei wirkt dieser Tipp lebensverlängernd für deinen Handyakku und hat echtes Potenzial, durch gesündere Ernährungsweise auch dein Leben zu optimieren.

Wenn du erst isst, wenn du Hunger hast, schmeckt das Essen endlich wieder so richtig gut.

Weißt du noch, wie schön gesunder Appetit ist? Gesunder Appetit und stillbarer Hunger sind etwas Wunderbares, etwas Lustvolles.

Wenn du aufhörst, ständig zu essen und dich durch den Tag zu snacken oder nichts zu essen und dann anfallartig große Mengen, entdeckst du deinen gesunden Appetit wieder. Gesunder Appetit ist unsere natürliche Grundkonfiguration. Ungesunder Heißhunger ist ein Abfallprodukt von Junkfood und eine erwünschte Nebenwirkung der künstlich geschmacksverstärkenden Lebensmittelindustrie.

Was für deine Ernährung gilt, gilt auch für die Ernährung deines Handys. 

Dein Handy ernährt sich von Strom – und von deinen Daten.

Vor lauter Angst, dass es keinen Strom mehr hat, füttern wir unsere Handys pausenlos.  

Ja, ich weiß, wir leben in einer Zeit, in der es schwer ist, die Geräte auszuschalten. Zum einen, weil wir süchtig nach ihrer Gegenwart sind, zum anderen, weil die Hersteller vor ein paar Jahren begonnen haben, auf die Ausknöpfe zu verzichten.

Will ja keiner mehr abschalten. Kann ja keiner mehr abschalten.

Wir sind immer auf Standby. Unsere Geräte auch. Manchmal fragt man sich, wer für in Bereitschaft bleibt – wir für die Geräte oder die Geräte für uns? 

Weder die Geräte noch wir haben jemals wirklich Hunger. Wir füttern das Handy mit Strom, lange bevor es Hunger hätte, das macht den Akku schlapp.

Wir füttern uns, lange bevor wir Hunger hatten, das macht uns schlapp und träge und bringt verlässlich Zusatzkilos auf die Waage.

Was die Leistung des Handyakkus länger fit hält und die Lebenszeit des Akkus verlängert, tut auch dem menschlichen Stoffwechsel gut: Starte heute noch einen Selbstversuch mit diesem Tipp! 

Verknappe ganz bewusst die Energieversorgung des Handys und reduziere auch deine eigene auf das, was du wirklich brauchst.

Verzichte auf Überfluss im Wissen, dass Überfluss zu Übergewicht führt und zu einer Überbefriedigung, die kurz- und langfristig maximal unbefriedigend ist.

Es ist ganz einfach: Du musst nichts tun. Das ist das Schönste an diesem Digital-Detox-Tipp, der doppelt wirkt – digital und ganz real, körperlich fühlbar.

Du musst nichts tun. Du lässt jeden Tag deinen Handyakku leer gehen. Erst dann lädst du dein Handy. Wenn du die Hardcore-Variante dieses Digital-Detox-Tipps umsetzen möchtest, gönnst du dir nur eine Akkuladung pro Tag. Schalte das Handy erst am nächsten Tag wieder an. Dann wieder nur so lange, bis es von selbst aus geht, weil der Akku wieder leer ist.

Dasselbe gilt fürs Essen. Und keine Angst jetzt, ich empfehle dir nicht, erst zu essen, wenn dein Kreislauf schlapp macht. Ich empfehle dir, gesund zu frühstücken – Smoothie mit Nüssen, Haferflocken und Leinsamen oder ein Ratzfatz-Porridge – und dann erst wieder zu essen, wenn du wirklich Hunger hast. Mein Rezept für den grauen Smoothie, den ich zurzeit am liebsten frühstücke, findest du ganz unten.

Wenn du dann isst, konzentriere dich voll auf das Essen. Keine Bildschirme in Sicht- oder Reichweite. 

Nur du und dein Essen. Kaue so ausgiebig du kannst und genieße deine Mahlzeit mit allen Sinnen. Sobald du das Gefühl hast, satt zu sein, hör auf zu essen, egal wie viel noch auf dem Teller ist. Wenn du das durchziehst, nimmst du auch noch ab!

Zieh das 7 Tage lang durch. Genieße, wie du dich fitter fühlst und vielleicht sogar abnimmst.

Erlebe, wie dein gesunder Appetit zurückkehrt. Genieße, was für ein Luxus das ist, dass wir uns elektronischen und humanen Hunger in unserer übersättigten Welt leisten können, weil wir so viel Nahrung und so viel Strom haben, dass wir ihn verschwenden, statt ihn zu genießen.

Online-Extra: Mein Grey-Smoothie-Rezept

Die Idee habe ich von Shane und seinem Video unten. Da ich kein Mann bin und mein Waschbrettbauch eher ein fitter Waschbärbauch ist und auch bleiben darf, lasse ich die Eiweißzugaben in seinem Rezept weg. 

So mache ich meinen grauen Smoothie:  

1. Handvoll Cashew-Kerne und ein Glas Wasser in den Turbo-Mixer (ich habe einen Vitamix) -> das ergibt eine köstliche Cashew-Milch binnen 15 Sekunden

2. Eine Banane, eine Karotte, eine Handvoll Blaueeren, eine Handvoll Spinat (frisch oder gefroren), ein kleiner Apfel, 10 Zentimeter Stangensellerie, wenn ich gerade eine parat habe, eine halbe Avocado, 1-2 Zentimeter Ingwer

3. Ein Teelöffel Erdnussbutter oder Kokosaufstrich oder sonstige Nussbutter (kein Nutella!)

4. Ein Teelöffel geschrotete Leinsamen 

5. Ein Teelöffel Chiasamen 

6. Ein bis zwei Esslöffel Haferflocken

7.  Eine Prise Zimt, eine Prise Kakaopulver

8. Du magst es süß? Eine Dattel oder einen Schuss Ahornsirup zum Süßen.  

Alles mixen. Langsam und genussvoll kauend trinken. Kauend ist wichtig, der Magen soll diesen Smoothie als Mahlzeit begreifen und entsprechend liebevoll verarbeiten. Das hält lange satt. Energieschub genießen! 

Das ist ein nahrhafter, cremiger Smoothie. 

Wenn du eine frische, leichtere Variante magst, ersetze einfach 2. und 3. durch:

Ein Drittel einer Ananas, eine oder zwei rote Rüben (roh mag ich am liebsten, gekocht geht auch), einen kleinen Apfel, 10 Zentimeter Stangensellerie, 1-2 Zentimeter Ingwer, Saft einer halben Limette, 3 Blätter frischer Basilikum, 3 Blätter frische Minze. 

Die restlichen Zutaten bleiben gleich. 

hier meine Inspiration für DEN GRAUEN Smoothie 

Und ein Zusatz-Tipp für alle, die ihre Website optimieren möchten – und das ohne Programmierkenntnisse. 

Lass dich bitte nicht von dem etwas klischeehaften Video-Titel vom Video-Klick abhalten. In Zeiten von Influencer-Influenza muss auch eine introvertierter Internet-Veteran wie Shane Melaugh Haut zeigen, wenn er Klicks generieren will. Traurig, aber wahr. 

Exkurs: Wer ist Shane Melaugh und warum solltest du ihn kennen? 

Ein innovativer und stets bodennaher, pragmatischer Internetunternehmer. Schweizer-Ire – das sagt alles, odrrrr? Ich schätze seine Arbeit seit Jahren. Noch wichtiger, ich vertraue seiner Expertise so sehr, dass ich mir sogar die Smoothie-Rezepte seiner Männer-Community ikario ansehe.

Shane ist u. a. Gründer der Thrive Suite [Affiliate-Partner-Link]. Ich nutze alle Thrive-Produkte [Affiliate-Partner-Link] mit maximaler Begeisterung u. a. um diese herzensgute Website zu bauen und zu vermarkten. Die Thrive Suite ist meine maximale Empfehlung für Selbstständige und KMUs, die ihre Web-Welt ohne großartige Programmierkenntnisse auf Profi-Niveau bringen möchten.


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Anitra eggler

Anitra Eggler ist Web-Veteranin und Digital-Detox-Pionierin, sie bringt Menschen und Unternehmen in Screen-Life-Balance. Der ORF bezeichnet die Digitalisierungsexpertin als „die gefragteste weibliche Stimme zur Digitalisierung“, ihre Mutter nennt sie „Fräulein Fröhlich“. Anitras Auftritte als Keynote Speakerin, ihre Bürokrieger*innen-Bootcamps und Bücher haben bereits über 250.000 Menschen begeistert und humorvoll digitaltherapiert.

Anitra wurde 1973 in Karlsruhe geboren, startete ihre Karriere als Todesanzeigentexterin in Buenos Aires, war in den 90er-Jahren als Journalistin erfolgreich und zählte als Startup-Managerin zur Medien-Avantgarde der ersten Generation der Digitalwirtschaft. 2011 wurde sie durch ihren ersten humorvollen Digitalisierungsratgeber „E-Mail-macht dumm, krank und arm“ zur Digital-Detox-Pionierin.

Wie Screen-Life-Balance erfolgreich funktioniert, lebt die leidenschaftliche Digitalisierungsexpertin vor: Anitra meditiert und programmiert, sie arbeitet maximal digitalisiert und lebt maximal genussvoll ohne Uhr in der Schweiz – Zeit ist ihre Rolex.


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