#19: „Browser Tabs Zero!“ – dieser Work-Smarter- & Digital-Detox-Tipp fördert vollen Fokus beim Arbeiten und vereinfacht das Abschalten in der Freizeit

09/11/2022  
Hier publiziert Bestseller-autorin 
Anitra Eggler
Ich duze meine leser*INNEN seit 12/2021. Ältere texte und PressetextE sind per sie. 
ich gendere selten im text – Lesefluss sticht. meine zuneigung gilt allen menschen. hauptsache mensch – menschLICHKEIT sticht.

Ich habe gerade 297 Browser-Tabs geschlossen. Spoiler: Es war ein Selbstversuch! Wie viele Tabs sind aktuell in deinem Browser geöffnet? Am Computer? Am Handy? Die schlechte Nachricht: Die offenen Tabs, sind auch noch in deinem Kopf geöffnet und verhindern, dass dein geistiger Arbeitsspeicher sich leert und du abschalten kannst. Die gute Nachricht: In dieser Pod- & Videocast-Folge zeige ich dir mein digitales Feierabend-Ritual „Browser-Tabs Zero“. Schließe täglich vor Feierabend alle Browser-Tabs und gönn dir und deinem geistigen Arbeitsspeicher die Möglichkeit, sich zu leeren. Was bringt das? Es fördert deinen Fokus beim Arbeiten und vereinfacht das Abschalten in der Freizeit. Ausprobieren!

VIDEOCAST: ALLE BROWSER TABS SCHLIESSEN


PODCAST: ALLE BROWSER TABS SCHLIESSEN

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DER WORK-SMARTER-TIPP AUF EINEN BLICK

Work Smarter Tipp: Alles Browser-Tabs schließen

TRANSKRIPT: Alle browser tabs schließen

Ich spreche und filme schnittarm. Vor der Aufnahme schreibe ich einen Artikel zum Thema oder lese etwas aus meinen Büchern. Manchmal notiere ich nur ein paar Stichpunkte. Auf Basis dessen spreche ich die Folge frei ins Mikro und in die Kamera. Hier findest du das Transkript, manchmal auch einen Artikel zum Thema, Hinweise und Links zu Quellen und Studien und meist auch ein paar Zusatz-Gedanken und Zusatztipps.


Bevor ich dieses Folge aufgenommen habe, habe ich 297 Tab geschlossen. Am Handy.

Ein absoluter Negativ-Rekord. Ich weiß nicht, wie ich es geschafft habe, so viele Fenster zu öffnen und dann nicht zu schließen.

Ok, ich muss zugeben, als ich über 100 Tabs war, war ich so entsetzt von mir selbst und gleichzeitig so faul, dass ich ein Selbstexperiment gestartet habe: Ich wollte wissen, wie lange ich es aushalte, bevor mich diese Fülle der offenen Tabs so sehr stresst, dass ich mir die Zeit nehme, zu googeln, wie ich sei mit einem Handgriff schließe. 


Falls du gerade akut unter Zeitnot leidest, hier der wichtigste Tipp dieser Podcast-Folge in Kurzform:

Windows- & Linux-User schließen alle Browser-Tabs mit dem Shortcut: Alt + F4.

Apple-User schließen alle Browser-Tabs mit  + Umschalt-Taste + W.

Am Handy bringt dich eine kurze Google-Suche: „Alle Browser-Tabs schließen + dein Betriebssystem und dein Browser“ auf dem kürzesten Weg zum tiefenentspannten Browser-Tabs-Zero-Zustand

Damit du Zeit sparst, habe ich für dich vorgegoogelt: So schliesst du alle browser-tabs am handy


Warum lohnt es sich überhaupt alle Browser-Tabs zu schließen? Weil jedes geöffnete Tab ein potenzieller Fokus- und Freizeit-Killer ist.

Das haben auch andere Leute gemerkt. Wenn du bei Google „Alle Browser-Tabs schließen“ eingibst, kommen über 7 Millionen Suchergebnisse. Anscheinend wissen noch mehr Menschen nicht, wie das geht. Warum möchten so viele Menschen alle Tabs schließen? Weil offene Tabs genauso stressen wie ungelesene Mails oder noch schlimmer: angefangene Mails, die noch nicht abgeschickt sind. 

Woher kommen die vielen offenen Tabs? Vom Multitasking.

Wie du das mithilfe einer Sanduhr abstellen kannst, habe ich dir in Folge 12 erklärt. 

Seit ich weiß, dass geöffnete Browser Tabs verhindern, dass dein geistiger Arbeitsspeicher sich leert und du voll und ganz abschalten kannst, schließe ich Tabs normalerweise rigoros. Am Desktop-Rechner klappt das auch hervorragend. Alle Tabs schließen ist mein Feierabendritual. Ich nenne es „Browser Tabs Zero“. Am Handy ist mir das jetzt erstmals nicht gelungen, obwohl ich es besser wissen müsste. 


Warum lässt man Tabs offen? Weil man Angst hat, etwas zu verpassen. Vergiss FOMO! 

Ich habe bereits durch mehrere Selbstversuche festgestellt, dass die Angst, etwas zu verpassen, wenn man alle offenen Tabs kurz vor Feierabend schließt, total unbegründet ist. Und noch dazu, völlig irrwitzig. Denn mit den offenen Tabs passiert genau dasselbe wie z.B. mit Fotos, die du von Vortrags-Folien machst, weil du das Wissen horten willst, dass gerade jemand präsentiert. 

Das funktioniert nicht. 

Weder ein offener Browser-Tab noch ein Foto einer Powerpoint-Folie implementiert Wissen in deinem Gehirn.

Mit beiden passiert Folgendes: Du siehst sie nie wieder an, hast aber das trügerisch gute Gefühl, das Wissen wäre da, falls du es noch bräuchtest. 


Die Nebenwirkungen, die du dadurch in Kauf nimmst, wiegen schwerer. 

So wird der vermeintliche Vorteil – den du ja nie nutzen wirst, wie wir jetzt bereits wissen – ein Nachteil, den du ausschalten musst, wenn du in Screen-Life-Balance leben und arbeiten willst.

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Warum sind offene Browser-Tabs ein Fokus- und Screen-Life-Balance-Killer?


Alles, was im Browser offen ist, ist in deinem Kopf noch offen. Diese Zuvielisation an Informationen und Inputs gibt uns das Gefühl, dass wir die Menge nicht schaffen, wir fühlen uns von der Informationsflut überfordert.


Mit jedem neuen Tab, das du öffnest, hast du das Gefühl, dass du etwas Neues zu einer Fülle anderer Dinge hinzufügst, die noch offen sind. Nichts abschließen, ist wie keine Entscheidung treffen: die schlechteste Entscheidung.

Warum?

Weil dich alles, was digital noch offen ist a) subtil stresst und b) ablenkt. 


Und zwar so:  Schuld ist mal wieder die unglückselige Vermischung von privatem Surfen und Job-Surfen. 

Sie sorgt zusätzlich noch erschwerend dafür, dass wir ständig semi-professionell und semi-privat bleiben. Das heißt: Wir sind im Job leicht abgelenkt und können in der Freizeit nicht richtig abschalten und entspannen.


Beispiel gefällig?

Wenn du bei der Arbeit bist, siehst du auf einmal den offenen Tab mit den Angeboten für kuschelige Feriendestinationen für dich und deinen Liebsten. 

So ein Kurzurlaub ist verführerisch. Gerade an einem Arbeitstag, der nicht sehr prickelnd ist, kann so ein kleiner Klick in Urlaubsgefilde nicht schaden, oder? 

Klick – und schon ist dein Fokus flöten und du fragst dich 'ne Stunde später, was du eigentlich in Wirklichkeit tun wolltest, bzw. solltest, bevor deine Maus auf die „Romantischen Winter-Chalets am Arlberg“ geklickt hat. 

Weißt du nicht mehr.

Was du allerdings weißt und nicht wahrhaben willst, ist, du hast gerade eine halbe Stunde Arbeitszeit versurft. Und es nicht bemerkt. Nicht smart.

Zur Sicherheit lässt du die 20 Tabs mit den diversen Winterurlaubsangeboten offen, damit du am Wochenende nochmal in Ruhe recherchieren kannst. 

Am Wochenende passiert dir dasselbe. Nur andersrum. Du sitzt auf der Couch, willst genüsslich ein bisschen Winter-Urlaubsziele surfen und siehst vor lauter Business-Tabs die Urlaubsdestinationen nicht.

Auf dem Weg dorthin bleibst du hängen. Da ist ja noch die Website offen mit dem neuen super wichtigen Branchenranking. Wer war da nochmal die neue Nummer 1 geworden? Du willst nur kurz nachgucken. Eine Stunde später analysierst du gestresst und frustriert den Quartalsbericht des Drittplatzierten und fragst dich, wie die das hinbekommen haben … – an Urlaub ist nicht mehr zu denken. 


Kennst du das? So oder so ähnlich habe ich es geschafft, 297 Tabs am Handy zu öffnen.

297 offene Tabs. So lange hat es gedauert, bis es mich derart gestresst hat, diese offenen Tabs zu ertragen, dass ich sie geschlossen habe. 

Warum habe ich das nicht gleich getan? Weil ich nicht wusste, wie es geht und meine Versuche ohne die Zuhilfenahme von Google bislang gescheitert waren. 

Und weißt du, was das Absurde ist?

Trotzdem oder genau deshalb habe ich mich jedes Mal geärgert. Jeden Tag habe ich mich darüber geärgert, dass es schon 150 offene Tabs sind. Dann 197 Tabs. Und plötzlich über 200. Auf einmal 247. Und dann heute 297. 

297 offene Tabs. Das ist der ultimative Beweis, dass auch ich nur ein Mensch bin. In Zeiten von Bots und Algorithmen ist das ein echter Wettbewerbsvorteil. 

Es gibt schon Websites, die werben in ihrem Kontakt- und Hilfe-Bereich dafür, dass du Kontakt zu echten Menschen aufnehmen kannst, wenn du nicht weiter weißt. 

Habe ich vorhin gelesen: „Contact a real human“ stand da in der Fußzeile einer freundlichen Website.

Kein Scherz. Ich kann jetzt leider nicht nachgucken, wo ich das vorhin gelesen habe, weil ich ja alle Browsertabs geschlossen habe. Auch am Desktop. Weil das schneller geht als am Handy, starten wir damit das Ende des Directors Cuts dieser Shownotes: 


Bist du bereit für das Browser Tabs Zero Feierabendritual? 

Nimm dir einen Zettel und einen Stift. Am besten eine Haftnotiz, die kannst du so lange an deinen Schreibtisch oder Computer kleben, bis du denShortcut auswendig weißt und das tägliche Browser-Tab-Schließen vor Feierabend ein automatisches digitales Ritual geworden ist, auf das du nicht mehr verzichten willst. 

Wenn du Windows- oder Linux-Nutzer bist, schreibst du auf den Post-it-Zettel: Alt + F4.

Apple-User schließen alle Browser-Tabs mit  + Umschalt-Taste + W 

viel Spaß beim Defragmentieren deines geistigen Arbeitsspeichers! 

Zieh das tägliche Browser-Schließen mal eine Woche lang durch und genieße das Gefühl, dass nichts offen ist und dein Kopf und dein Browser entspannen können.

Nachdem wir mit dem heutigen Tipp den Browser gesäubert und Ballast abgeworfen haben, verrate ich dir nächsten Mittwoch meine herzallerliebste Browser-App. Sie motiviert, fokussiert und verhindert Sinnlos-Surfen. Klingt gut? Na dann: Bis nächsten Mittwoch!

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digital-detox-pionierin

Anitra eggler

Anitra Eggler ist Web-Veteranin und Digital-Detox-Pionierin, sie bringt Menschen und Unternehmen in Screen-Life-Balance. Der ORF bezeichnet die Bestsellerautorin als „die gefragteste weibliche Stimme zur Digitalisierung“, ihre Mutter nennt sie „Fräulein Fröhlich“. Anitras Auftritte als Keynote Speakerin, ihre Bürokrieger*innen-Bootcamps und Bücher haben bereits über 250.000 Menschen begeistert und humorvoll digitaltherapiert.

Anitra wurde 1973 in Karlsruhe geboren, startete ihre Karriere als Todesanzeigentexterin in Buenos Aires, war in den 90er-Jahren als Journalistin erfolgreich und zählte als Startup-Managerin zur Medien-Avantgarde der Digitalwirtschaft. 2011 wurde sie durch ihren ersten humorvollen Digitalisierungsratgeber „E-Mail-macht dumm, krank und arm“ zur Digital-Detox-Pionierin.

Wie Screen-Life-Balance erfolgreich funktioniert, lebt die leidenschaftliche Infopreneurin vor: Anitra meditiert und programmiert, sie sammelt Sonnenaufgänge und Momentglück, sie arbeitet maximal digitalisiert und lebt ohne Uhr in der Schweiz – Zeit ist ihre Rolex.


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