#16: Hast du digitales Übergewicht? Mit diesem Digital-Detox- & Work-Smarter-Tipp nimmst du ab – real und digital. Ausprobieren!

24/10/2022  
Hier publiziert Bestseller-autorin 
Anitra Eggler
Ich duze meine leser*INNEN seit 12/2021. Ältere texte und PressetextE sind per sie. 
ich gendere selten im text – Lesefluss sticht. meine zuneigung gilt allen menschen. hauptsache mensch – menschLICHKEIT sticht.

Scrollst du Nachrichten am Handy während du isst? Entspannst du abends gerne vor dem Bildschirm und futterst dabei? Nimmst du dein Handy mit in die Mittagspause? Isst du öfter mal am Schreibtisch? Die schlechte Nachricht ist eine gute Nachricht: Wer vor Bildschirmen isst, hat digitales Übergewicht – und das kannst du loswerden.  Das digitale Übergewicht hat zwei Seiten: Essen mit Bildschirmbegleitung erhöht die tägliche Bildschirmzeit und ruiniert deine Screen-Life-Balance. Plus, und darum geht es in diesem Tipp: Wer sich beim Essen von Bildschirmen ablenken lässt, verpasst das Sättigungsgefühl und bringt durch den Kilobyte-Konsum auch körperlich mehr Kilos auf die Waage.

VIDEOCAST: DIGITALES ÜBERGEWICHT


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DER WORK-SMARTER-TIPP AUF EINEN BLICK

Digital-Detox-Tipp digitales Übergewicht

TRANSKRIPT: DIGITALES ÜBERGEWICHT

Ich spreche und filme schnittarm. Vor der Aufnahme schreibe ich einen Artikel zum Thema oder lese etwas aus meinen Büchern. Manchmal notiere ich nur ein paar Stichpunkte. Auf Basis dessen spreche ich die Folge frei ins Mikro und in die Kamera. Hier findest du das Transkript, manchmal auch einen Artikel zum Thema, Hinweise und Links zu Quellen und Studien und meist auch ein paar Zusatz-Gedanken und Zusatztipps.


Wenn ich an meine 12 Jahre als Start-up-Managerin in der Internet- und Medienbranche denke, nehme ich automatisch zu

Warum? Weil ich in diesen 12 Jahren fast immer am Schreibtisch gegessen habe. Mein jugendlicher Metabolismus war damals noch sehr fit und mein Stresspegel so hoch, dass ich täglich mehr verbrannt habe als ich gegessen habe – würde ich heute so essen wie damals, bekäme ich binnen weniger Wochen keine Hose mehr zu. 

Warum macht es dick, vor Bildschirmen zu essen? Warum ist es ungesund, mit seinem Handy zu essen?

Ganz einfach: Weil du abgelenkt bist. Beobachte dich mal selbst: Iss mal ganz bewusst mit deinem Handy und scrolle dabei News.

Was bekommst du vom Essen mit? Kannst du dich nachher noch daran erinnern, wie das Essen in allen Details geschmeckt hat? Und: Wann warst du satt? Wann hast du aufgehört zu essen? Als du satt warst? Als der Teller leer war? Lange später?

Es wundert nicht, dennoch ist es gut, es einfach mal zu erwähnen:

Zig Studien belegen, dass Menschen, die sich beim Essen von Bildschirmen ablenken lassen, den Sättigungs-Moment verpassen und mehr essen. 

Plus: Sie kauen nachlässiger, was die Verdauung erschwert und bekommen wesentlich früher wieder Hunger.  Wenn es dir so geht, wie den meisten von uns, hast du in der Corona-Zeit ein paar Corona-Kilos zugelegt. Was auch daran liegt, dass in dieser Homeoffice-Zeit so viel vor Bildschirmen gegessen wurde wie nie zuvor. 

Wenn du Corona-Kilos loswerden willst: Erteile Bildschirmen aller Art Tischverbot. 

Mach nicht wie ich den Fehler und futtere am Arbeitsplatz – das führt noch zusätzlich zu Extrakilos dazu, dass du nicht entspannst. Essen am Schreibtisch und Snacken am Schreibtisch sind ein absolutes No-Go.  

Wenn du in der Mittagspause richtig auftanken willst, dann lass dein Handy am Arbeitsplatz und kombiniere diese kleine digitale Fasteneinheit damit, dass du ganz und gar fokussiert bist, auf das, was du gerade isst. 

Bei der Umstellung meiner Essgewohnheiten hat mich ein Zen-Satz unterstützt. Der Satz ist auch heute noch mein Monotasking-Mantra für alle Lebenslagen: 

„Wen ich esse, esse ich.“ Sorry, ein Freud'scher Verschreiber. Das muss natürlich heißen: Wenn ich esse, esse ich! 
Digital-Detox-Tipp Handyverbot beim Essen


Das murmle ich manchmal noch zur Motivation leise vor mich hin.

Kleiner Exkurs: Monotasking hilft dir, mehr zu erleben und mehr zu schaffen in weniger Zeit. Die Universität Stanford bezeichnet es als die Superpower des 21. Jahrhunderts. In diesem Podcast-Beitrage zeige ich dir, wie du mit einer Sanduhr Monotasking trainieren kannst

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Für alle, die zu schnell essen und nachlässig kauen, habe ich noch einen wunderbaren Satz, der ein Game-Changer für mich war und is(s)t:

„Der Magen hat keine Zähne.“ 
Digital-Detox-Tipp Handy Tischverbot beim Essen


Deshalb: Gut kauen, in Zeitlupe genießen. Ich komme mir vor, wie eine Allgemeinplatzpredigerin, wenn ich sowas schreibe, aber es ist wichtig. Es ist naheliegend, wird aber oft übersehen. Wenn ich mit Freunden essen bin, bin ich meistens die, die als letzte fertig wird. Das liegt daran, dass ich inzwischen in Zeitlupe esse und jeden Bissen genieße.

Ich spreche auch nicht gerne beim Essen. Das ist ein Grund, warum ich nach Vorträgen zwar sehr gerne zum Essen bleibe, meist aber nichts oder nur ganz wenig esse – ich kann das Essen nicht genießen, wenn ich mich dabei unterhalten soll. Und ich kann das Gespräch nicht genießen, wenn ich dabei esse. 

Ist das nicht wunderbar? Es ist tatsächlich möglich, vom maximalen Multitasking zum maximalen Monotasking zu switchen. Ich bin das beste Beispiel. Es ist lernbar. Und es tut gut. So gut, dass du dir eines Tages gar nicht mehr vorstellen kannst und willst, dass es mal anders war. Ist ein bisschen so ähnlich wie mit dem Nichtrauchen – ich habe viele Jahre geraucht, auch ein Grund, warum das Essen am Schreibtisch nicht auf die Hüften ging …

Du musst wissen, ich war früher die größte Multitaskerin unter der Sonne. Und stolz darauf. Heute weiß ich, dass niemand multitasken kann, weil es das Gehirn nicht kann.

Multitasking war früher mein Normalzustand. Ich habe nicht nur am Computer gegessen, ich habe zeitgleich Mails geschrieben, mit den Programmierern im ICQ-Messenger gechattet, Budgets freigegeben und Mitarbeitergespräche geführt ... Stell dir die indische Göttin Kali vor, das ist die mit den vielen Armen. So war ich früher, alle Körperteile in Bewegung und im Kopf ein nicht enden wollendes Feuerwerk.  

Heute bin ich – zumindest beim Essen – gerne langsamer als andere. 

Probier das einfach mal aus und geh diese Woche ohne Handy in die Mittagspause und verbanne jegliche Bildschirme strikt von deinem Essensgenuss. 

In meinem Leben gibt es wenig Regeln und viel kreativen Freiraum. Bezüglich Bildschirme gibt es zwei Regeln, die sind nicht verhandelbar: 

1. Bildschirme haben Tischverbot und beim Essen nichts zu suchen. 
2. Bildschirme haben Bettverbot.

Über das Bettverbot sprechen wir in der nächsten Digital-Detox-Tipp-Ausgabe von „OMMMline ist das neue Online“. 

Bis dahin: Viel Spaß bei der digitalen Diät. Und guten Hunger bei allem, was du isst. 

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digital-detox-pionierin

Anitra eggler

Anitra Eggler ist Web-Veteranin und Digital-Detox-Pionierin, sie bringt Menschen und Unternehmen in Screen-Life-Balance. Der ORF bezeichnet die Bestsellerautorin als „die gefragteste weibliche Stimme zur Digitalisierung“, ihre Mutter nennt sie „Fräulein Fröhlich“. Anitras Auftritte als Keynote Speakerin, ihre Bürokrieger*innen-Bootcamps und Bücher haben bereits über 250.000 Menschen begeistert und humorvoll digitaltherapiert.

Anitra wurde 1973 in Karlsruhe geboren, startete ihre Karriere als Todesanzeigentexterin in Buenos Aires, war in den 90er-Jahren als Journalistin erfolgreich und zählte als Startup-Managerin zur Medien-Avantgarde der Digitalwirtschaft. 2011 wurde sie durch ihren ersten humorvollen Digitalisierungsratgeber „E-Mail-macht dumm, krank und arm“ zur Digital-Detox-Pionierin.

Wie Screen-Life-Balance erfolgreich funktioniert, lebt die leidenschaftliche Infopreneurin vor: Anitra meditiert und programmiert, sie sammelt Sonnenaufgänge und Momentglück, sie arbeitet maximal digitalisiert und lebt ohne Uhr in der Schweiz – Zeit ist ihre Rolex.


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