#30: Die Prozac-Frage: Diese Frage solltest du jedem stellen, dem du real und digital begegnest

Wusstest du, dass es bei Google inzwischen über 10 Millionen Suchergebnisse auf die Frage: „Warum bin ich so dumm?“, gibt? Da frage ich mich immer: Was passiert eigentlich, wenn künstliche Intelligenz auf natürliche Dummheit trifft? 

Das passiert: Kluge Menschen googeln dumme Fragen, dumme Algorithmen geben vermeintlich intelligente Antworten. Was heißt das? Dass du als Mensch nur dann im Vorteil bist, wenn du bessere Fragen stellst. 

Heute teile ich eine Frage mit dir, die so gut ist, dass du sie allen Menschen stellen solltest, denen du digital und real begegnest. Warum? Weil die Antwort dich und andere glücklich machen wird und ganz nebenbei auch noch gegen digitalen Stress und Insta-Depression wirkt. 

VIDEOCAST: Die Frage, die du jedem stellen solltest


PODCAST: Die Frage, die du jedem stellen solltest

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TRANSKRIPT & HOW-TO: Die Frage, die du jedem stellen solltest

Ich spreche und filme schnittarm. Vor der Aufnahme schreibe ich einen How-to-Artikel zum Thema oder lese etwas aus meinen Büchern. Manchmal notiere ich nur ein paar Stichpunkte. Auf Basis dessen spreche ich die Folge frei ins Mikro und in die Kamera. Hier findest du das Transkript, manchmal auch einen Artikel zum Thema, Hinweise und Links zu Quellen und Studien und meist auch ein paar Zusatz-Gedanken und Zusatztipps.


WIR HABEN UNS IN DEN VERGANGENEN ZWEI PODCAST-FOLGEN VON APPS, ACCOUNTS UND MENSCHEN BEFREIT, DIE NICHT GLÜCKLICH MACHEN.

In Folge 28 haben wir dein Handy im Marie-Kondo-Style aufgeräumt. Wir haben uns von allen Apps befreit, die nicht glücklich machen und die du länger als drei Monate nicht genutzt hast. 

Dann haben wir in Folge 29 emotionalen Social-Media-Großputz gemacht und uns von Menschen und Accounts verabschiedet, die nicht glücklich machen oder toxische Gefühle wie Vergleicheritis auslösen. 

Dabei haben wir festgestellt, dass App löschen und Accounts entfolgen unglaublich befreiend wirkt und man beides im Fall von Entzugserscheinungen sekundenschnell rückgängig kann – wenn es denn sein muss.

Und wenn es nur sein muss, um festzustellen, dass man alles jederzeit blitzschnell wieder löschen kann – das ist alles vollkommen ok. Gehört zum Menschsein. Menschsein ist in Zeiten von Bots und Algorithmen und Gütesiegel. 

Wir haben uns in den vergangenen zwei Podcast-Folgen von vielem befreit, was nicht glücklich macht. 

HEUTE HOLEN WIR UNS GLÜCKSGEFÜHLE ZURÜCK – UND DAS REAL UND DIGITAL! DAS GEHT? JA, KLAR, GANZ EINFACH!

Wie bei fast allem: man muss es einfach nur tun. Wie holt man sich Glücksgefühle? 

Mithilfe einer ganz einfachen Frage. Einer Frage, die du dir und jedem Menschen, der dir begegnet als allererstes stellen solltest, ganz gleich, wo du ihn oder sie als Nächstes digital oder real triffst. Das lohnt sich für euch beide, denn die Antwort auf die folgende Frage macht dich und andere Menschen glücklicher. Und das sogar auf Instagram oder LinkedIn, den Hochburgen von Vergleicheritis und digitaler Depression aus Dislike-Gründen.  

Die Frage lautet:

Folge 30: OMMMline ist das neue Online: Die Prozac-Frage

WAS MACHT DICH ZURZEIT GLÜCKLICH?

Diese simple Frage ist die beste Frage, die du jemandem zu Beginn einer Konversation stellen kannst.

Diese Frage ist in Zeiten von Negativ-News und maximalem Stress der beste Smalltalk-Eröffner, den ich kenne. 

Du wirst sehen, wie sich der Gesichtsausdruck der Menschen von einer Minute zu anderen ändert! 

Ich erlebe das oft bei Politikern, bei Vorständen, bei Menschen, die es gewohnt sind, dass sie ständig mit Fragen konfrontiert werden. Viele davon wiederholen sich, viele sind kritisch. Gerade für solche Menschen ist die Frage: „Was macht dich bzw. Sie zurzeit glücklich?“ so wohltuend wie eine warme Öl-Massage.  

Tipp: Wenn du eine gute Atmosphäre für ein schwieriges Gespräch schaffen willst oder jemanden ansprechen willst, der zur obigen Kategorie zählt, dann starte mit dieser Frage! 

MEIN LEBEN IST ZU KURZ FÜR SMALLTALK. ICH STELLE DIESE FRAGE BESONDERS GERNE BEI NETWORKING-ANLÄSSEN

Das Wunderbare an dieser Frage ist, dass die Menschen beim Antworten zu strahlen beginnen, weil die Erinnerung an etwas, das glücklich macht, auch das Jetzt mit Glücksgefühlen flutet.

Das macht dann beide glücklich: Den Menschen, der fragt und den, der antwortet. Und zusätzlich bekommt man auch noch wunderbare Inspiration für eigene Glücksmomente. 

Was mich zurzeit beim Aufwachen glücklich macht, ist aufzuwachen und draußen ist es noch dunkel. 

Das ist noch nicht, was mich glücklich macht. Ich mache dann aber etwas, was mich glücklich macht und den neuen Tag mit Gemütlichkeit und Geborgenheit beginnen lässt, auch wenn die Zeit knapp ist. Wofür ich mir Zeit nehme, entscheide immer noch ich und dafür ist immer Zeit: 

Ich hole mir dann eine Tasse Kaffee ins Bett, zünde eine Kerze an, mache die Fenster weit auf, kuschel mich nochmal in die Decke, trinke den Kaffee mit geschlossenen Augen und atme den neuen Tag ein. Das geht auch, wenn Kinder und Partner noch schlafen – man muss nur früh genug erwachen und dann leise genug sein. 

WENN JEMAND ANTWORTET, NICHTS MACHE IHN ZURZEIT GLÜCKLICH, DANN KANNST DU ZURÜCKFRAGEN: AUCH NICHT, DASS DU JEDEN MORGEN AUFWACHST?

Falls jemand mit Nein antwortet, empfehle einen Besuch im Kinderhospiz.

Das wirkt verlässlich gegen die Undankbarkeit von Menschen, die glauben, es sei selbstverständlich, morgens aufzuwachen.

Das ist hart, aber wirkungsvoll.

Hier noch eine zärtlichere Variante.

ICH KENNE MENSCHEN, DEREN HAMSTERRAD SO SCHNELL DREHT, DASS SIE VOR LAUTER DREHSCHWINDEL NICHTS MEHR WAHRNEHMEN, AUSSER IHREN STRESS

Gehört du zu diesen Menschen? Falls dir spontan nichts einfällt, was dich zurzeit glücklich macht, kann es sein, dass du so schnell lebst, dass du die kleinen großen Glücksmomente gar nicht mehr wahrnimmst.

TIPP: DANN SCHALTE EINEN GANG RUNTER, GEH DEIN LEBEN IN ZEITLUPE DURCH, ZIEH ENERGIE-BILANZ UND schreib auf:

Was gibt dir Energie?

Was lässt dich lächeln, innerlich und äußerlich?

Wann und wie erlebst du Wohlfühlmomente in deinem Alltag?

Was und wer tut dir gut?

Wobei vergisst du die Zeit?

Wann und wobei vergisst du dein Handy?

Wovon hättest du gerne mehr?

SO KOMMST DU AUF DIE KLEINEN, GROSSEN DINGE, DIE GLÜCKLICH MACHEN. PLANE SIE FIX IN jeden TAG EIN, SIE LADEN DEINEN LEBENSAKKU.

Um in Screen-Life-Balance zu leben, musst du den so häufig laden wie den Handyakku. 

Also, hast du d/eine Antwort? Prima. Dann geh gleich einen Schritt weiter und hol dir Inspiration für weitere Glücksmomente von deinen Kollegen. Hier kommt der nächste Tipp im Tipp: Wir sprechen so viel darüber, was uns Energie raubt, lasst uns mehr Zeit darüber sprechen, was uns Energie schenkt!

Starte das nächste Meeting mit der Frage: Was macht dich/euch zurzeit glücklich? 

Diese Frage ist der perfekte Eröffner für ein Meeting oder vielleicht mal ein ungewöhnlicher Einstieg in den Schulunterricht oder eine Vorlesung: Jeder bekommt 15 Sekunden Antwortzeit.

Weil du die Frage kennst, kannst du sie bereits vorab für dich beantworten und mit deiner Antwort einsteigen und so deinem Gegenüber Zeit lassen, nachzudenken.

Im Meetings-Kontext kannst du die Frage auch als Denkaufgabe für das nächste Meeting mitgeben und vielleicht auf diese Art dafür sorgen, dass diese Frage ein Standard-Einstieg in Meetings wird. 

Das hebt die Stimmung. Das macht jedem bewusst, dass es etwas gibt, das einen glücklich macht.

KLEINE GLÜCKSMOMENTE SIND EINE ENERGIE- UND KRAFTTANKSTELLE, DIE WIR ALLE VIEL HÄUFIGER ANZAPFEN SOLLTEN, UM DIGITALEN STRESS ZU ELIMINIEREN.

Im Digitalen empfinde ich die Frage: Was macht dich zurzeit glücklich als doppelt und dreifach wertvoll.

Warum?

STELL DIE FRAGE DOCH MAL IN DEINEN SOCIAL-MEDIA-KANÄLEN UND ERLEBE, WAS PASSIERT.

Die Vergleicheritis auf Instagram, Linkedin und Facebook macht erwiesenermaßen unglücklich. 

Auslöser für die Vergleicheritis sind immer quantitative Werte: Wer hat mehr Follower und wer bekommt mehr Likes? Bei vielen Accounts müsste man hinzufügen: Wer kauft sich mehr Follower und mehr Likes?

Die Frage: Was macht dich zurzeit wirklich glücklich, hat eine inhaltliche Tiefe und eine emotionale Freundlichkeit, die der Quantität Qualität und dem Wettbewerb menschliches Miteinander entgegensetzt. Das wirkt zuverlässig gegen die Veroberflächlichung unserer Zeit.

Plus: Die Antwort auf die Frage, was macht dich glücklich, macht uns alle glücklich – und das ist ein Allheilmittel gegen Insta-Depression, digitalen Stress und Vergleicheritis. 

STELL DIE FRAGE DOCH EINFACH MAL ALLEN MENSCHEN, DENEN DU IN DEN NÄCHSTEN 7 TAGEN BEGEGNEST. 

Sammle Glücklichmacher und gute Energie und teile sie mit anderen. 

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