#17: Besser schlafen, länger leben: Bettverbot für Handys – dieser Digital-Detox-Tipp ist mächtig, Wecker und Handygarage helfen dir beim Umsetzen

28/10/2022  
Hier publiziert Bestseller-autorin 
Anitra Eggler
Ich duze meine leser*INNEN seit 12/2021. Ältere texte und PressetextE sind per sie. 
ich gendere selten im text – Lesefluss sticht. meine zuneigung gilt allen menschen. hauptsache mensch – menschLICHKEIT sticht.

Handys sind schlecht im Bett. Das hat 6 plus 1 Gründe. Die Kussbilanz ist einer. Die Strahlung ein anderer. Der Insta-Scrolling-Stress ein weiterer. Bevor ich hier alle Gründe aufzähle, die es lebensnotwendig machen, dein Handy aus dem Schlafzimmer zu verbannen, gleich zwei Tipps, die diesen Schritt möglich und fast sogar einfach machen: Kauf dir zwei absolute Trend-Gadgets! Welche sind das? Eine Handygarage und einen Wecker. Meine Favoriten habe ich dir unten verlinkt. 

VIDEOCAST: BETTVERBOT FÜR HANDYS


PODCAST: BETTVERBOT FÜR HANDYS

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DER DIGITAL-DETOX-TIPP AUF EINEN BLICK

Digital-Detox-Tipp Bettverbot für Handys

TRANSKRIPT: bettverbot für handys

Ich spreche und filme schnittarm. Vor der Aufnahme schreibe ich einen Artikel zum Thema oder lese etwas aus meinen Büchern. Manchmal notiere ich nur ein paar Stichpunkte. Auf Basis dessen spreche ich die Folge frei ins Mikro und in die Kamera. Hier findest du das Transkript, manchmal auch einen Artikel zum Thema, Hinweise und Links zu Quellen und Studien und meist auch ein paar Zusatz-Gedanken und Zusatztipps.


WENN MAN MICH FRAGEN WÜRDE: WAS IST DER POTENTESTE DIGITAL-DETOX-TIPP, DEN DU HAST? 

Der hier: Handys sind schlecht im Bett – und bekommen deshalb striktes Schlafzimmer- und Bettverbot. Nicht verhandelbar. Sorry, not sorry. Dieser Tipp verlängert dein Leben. Davon bin ich überzeugt. Und du ganz sicher gleich auch. Lies einfach ganz entspannt weiter.  

Warum sind Handys schlecht im Bett? Warum haben Handys im Schlafzimmer nichts zu suchen?

1. Sie halten dich davon ab, etwas für deine Kussbilanz zu tun.

Ich erinnere mich noch sehr gut an folgende tragisch komische Anekdote: Vor vielen Jahren kam mal ein ITler nach einem Vortrag zu mir und sagte, hey Anitra, Danke für den Impuls, ich verbanne das Handy aus dem Schlafzimmer!

Ich hatte damals ein T-Shirt an, darauf stand: Facebook ist schlecht im Bett. Vom Vortrag und vom Shirt fühlte der IT-Experte sich angesprochen. Klar. ITler sind heavy user, Smartphoniker der ersten Generation – ich war viele Jahre lang genau so unterwegs. Logisch: Mein ITler ging natürlich immer mit seinem Handy ins Bett.

Und genau deshalb teilte er folgendes Erlebnis mit mir: Er erzählte mir, es sei ihm total peinlich, aber neulich lag er neben seiner Holden scrollend im Bett. Und diese schickte ihm eine WhatsApp mit einem leicht bekleideten Pic und schrieb dazu:

 „Schatz, ich liege übrigens neben dir!“ Mit Zwinkersmiley versteht sich.

OMG! Das ist mein Albtraum, deiner auch? Wenn zwei Menschen, die mal zusammengekommen sind, weil sie den anderen Menschen für das Allerschönste und Wunderbarste im Leben hielten, wenn diese zwei Menschen eines Tages häufiger mit ihrem Handy ins Bett gehen als miteinander, das ist für mich Synonym für Apokalypse. Bitte lass uns gleich über was anderes sprechen, der Gedanke deprimiert mich.

Erster Punkt kam rüber, oder? Handys sind schlecht im Bett, weil sie deine KUSSBILANZ beeinträchtigten und schlecht für die Geburtenrate sind. 

Und auch wenn du keinen Partner hast, es gibt genug andere schöne Dinge, die man alleine im Bett machen kann ... Kurzum: Es gibt keine Ausrede und vor allen Dingen kein intelligentes Argument, das mich davon überzeugen könnte, dass Handys im Bett glücklich machen und gesund sind. 

Damit sind wir beim zweiten Punkt.

Achtung, ich weiß, ich klinge jetzt gleich als hätte ich einen Aluhut auf oder wie ein oberlehrerhafter Forscher oder eine anti-digitale Mutti. Ist mir egal. Ich sage es trotzdem und genau deshalb, denn es leuchtet uns doch allen ein.

2. Handys sind schlecht im Bett, weil ihre Strahlung das Schlafzimmer verstrahlt

Handystrahlung, Netz und WLAN sind unsichtbar, aber trotzdem da. Ich habe keine Angst vor Strahlen, wie alle Menschen heutzutage, muss auch ich damit leben und das tue ich lieber angstfrei. Ich habe allerdings keine Lust auf vermeidbare Bestrahlung und das auch noch, während mein Körper sich im Schlaf erholen will. Findest du, das klingt erstrebenswert? 

Glaubst du, dass Strahlen unschädlich sind? Ich nicht. Ich vermeide es jetzt, hier Studien zu verlinken, die aus der „Strahlen sind böse-Ecke“ kommen, weil das ein Thema ist, das fanatisch diskutiert wird.

Das mag ich nicht. Brauche ich auch nicht, mein Menschenverstand reicht aus, um mir ganz klar zu sagen, dass Strahlen nicht gesund sind. Fühlt sich ja auch nicht gut an, mit dem Handy neben dem Kopf einzuschlafen, oder?

3. Das blaue Bildschirmlicht des Handys irritiert deine Schlafhormone – und führt zu (Ein-)schlafstörungen

Der dritte Grund für ein Handyverbot im Schlafzimmer ist das blaue Hintergrundlicht der Handy-Bildschirme. Das irritiert die Schlafhormonproduktion. Blaues Licht? Das ist da, auch wenn wir das mit unserem Auge nicht wahrnehmen. Erst bei wenig blauem Licht produzieren wir das Schlafhormon Melatonin, das uns müde macht.

Wer nachts mit dem Handy im Bett liegt, bringt sich selbst um den Schlaf

Die Helligkeit und das Blaulicht aus dem Smartphone sorgen dafür, dass die Zirbeldrüse kein Melatonin ausschüttet, das tut sie erst bei Dunkelheit. Ergo: Je länger du dich vor dem Schlafengehen diesem digitalen Blaulicht aussetzt, desto schwieriger wirst du abschalten können, desto länger brauchst du, um einzuschlafen, desto unruhiger schläfst du. 

Weil es so absurd ist, habe ich dir hier eine Studie verlinkt, die das belegt. Was ist daran absurd? Die Handy-Schlafstörungsstudie ist bereits von 2008 und der Auftraggeber sind die Handyhersteller selbst

Brauchst du weitere Argumente? Ok. Ich habe noch welche. 

Vierter Punkt: Mit Handy im Bett tappst du in die Insta-Falle 

Das endlose Scrolling auf Social-Media-Seiten versetzt dein Gehirn in einen Alarmzustand, weil du durch die vielen News einen Dopamin-Kick nach dem anderen bekommst und dein Belohnungszentrum in maximale Aufuhr versetzt wird. 

Statt zu entspannen, regst du dich auf. Auch wenn du Tier-Reels scrollst oder beruhigende Naturaufnahmen mit Regengeräuschen. Das endlose Scrollen hält dich in einem Habacht-Hallo-Wachzustand, du bist quasi unangenehm dauererregt durch dich selbst. Anstatt zu entspannen bist du angespannt und kannst irgendwie nicht aufhören zu scrollen.

Warum ist das so? Das geht uns allen so. Auch mir und ich weiß das ja nicht erst seit gestern. Die Möglichkeit, endlos zu scrollen, macht extrem süchtig. Das ist derselbe Effekt wie bei Spielern, die nicht aufhören können, am einarmigen Banditen zu zocken ... Der Programmierer, der den Endlos-Scroll-Code einst programmiert hat, hat sich inzwischen öffentlich dafür entschuldigt. Ihm war nicht bewusst, wie süchtig die Möglichkeit macht, dass da noch mehr Sushi im Informationsmeer ist ...

Entspanntes Einschlafen? Fehlanzeige.

6. Emotional macht einen das auch fertig. Oder kennst du jemand der sagt, nach 30 Minuten Insta-Scrolling bin ich glücklicher als je zuvor? 

Wenn du zusätzlich noch News scrollst, nimmst du auch noch toxische Angst mit ins Bett. Klar, es ist schlimm, dass Menschen sich gegenseitig umbringen und die Wirtschaft darbt. Kannst du das ändern? Vor allem jetzt, kurz vor dem Schlafen? Nein! Diese Ohnmacht macht dich fertig. Erspar sie dir. 

7. Warum sind Handys schlecht im Bett? Ich kenne immer noch zu viele Leute, die mitten in der Nacht aufwachen und dann beginnen, auf WhatsApp und sogar auf ihre geschäftlichen E-mails zu antworten. 

Ich hatte neulich mal eine Frau nach dem Vortrag, so eine super taffe Karrierefrau. Die kam zu mir und hat gesagt:

Jetzt sage ich Ihnen mal was, mein Vorstand, der hat Schlafstörungen. Außerdem ist er jetzt Single und er schreibt mir nachts um zwei immer Mails mit high priority To-Dos. Und davon wache ich auf. Habe jetzt auch schon bald Schlafstörungen. Was soll ich denn dagegen machen? 

Im ersten Moment habe ich mir gedacht: Meint die das ernst? Sie meinte es ernst.

Gedanke zwei: Was antworte ich, ohne der Frau das Gefühl zu geben, sie sei ein digitaler Volldepp?

Ich meine, ganz ehrlich, wer ist denn schuld, dass die Frau nachts aufwacht, weil ihr aktivistischer Single-Vorstand (btw vermutlich Single, weil er nachts immer mailt - sorry, not sorry) ihr nachts To-Do-Listen mit hoher Priorität schickt? Wer ist denn schuld, dass sie davon aufwacht? Der Vorstand oder sie, die offensichtlich bislang nicht über die Idiotenfunktionen ihres Handys rausgekommen ist und Funktionen wie „lautlos“ noch nicht entdeckt hat? 

Ich habe geantwortet: Handys sind schlecht im Bett.

Und dann ein paar Tipps gegeben. Angefangen bei Lautlos über den Flugmodus bis hin zum Schlafmodus. Den gibt es jetzt ja auch. Ich kann am Handy einstellen, ob ich z.B. „Arbeiten“ oder „Schlafen“ will und ich kann sogar bei Apple „Zeit für mich“ einstellen. Ich empfinde das genau so übergriffig wie die Ansprache von Smartwatches, die mir das Gefühl geben, ICH sei das Tamagotchi. 

Das ist ein Zusatztipp: Verbanne neben dem Handy auch die Smartwatch aus dem Bett

Gehörst du zu den Menschen, die ihren Schlaf tracken? Überleg dir einfach mal in diesem Zusammenhang, wie wertvoll diese biometrischen Daten sind, die du da einer Uhr schenkst, die smarter ist als du. Warum? Weil du Geld für ein Gerät bezahlt hast, das diese Daten sammelt, um sie an den Meistbietenden zu verkaufen. 

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Zurück zum Handybettverbot, dem potentesten Digital-Detox-Tipp von allen. Dieser Tipp verlängert Leben, davon bin ich überzeugt. 

In der vorigen Ausgabe habe ich dir erzählt, wie du abnehmen kannst, indem du den Kilobytekonsum beim Essen einschränkst, weil nämlich Kilobyte sich tatsächlich als unerwünschte Kilos auf der Waage bemerkbar machen. Ich verlinke dir diese Folge in den Shownotes. Dort findest du übrigens auch den Link zum Videocast dieser Ausgabe und der Videocast lohnt sich, weil jetzt zeige ich dir nämlich gleich, was mir geholfen hat, als ich angefangen habe, mein Handy aus dem Schlafzimmer zu verbannen.

Das Argument, das die meisten Leute bringen ist ja: Ohne Handy wache ich morgens nicht auf, weil ich den Wecker nicht höre.  Bullshit. Das ist eine total dämliche Ausrede. Ganz ehrlich, es gibt ein neues Trendgadget und es nennt sich Wecker. Genau: Wecker. Ich halte mal einen in die Kamera für den Videocast. Die Wecker habe ich dir hier im Text weiter oben verlinkt.

Das ist mein aktueller Lieblingswecker. Sieht voll retro aus, ist aber hochgradig digital. Dann habe ich noch einen. Noch digitaler. Das war mein erster Wecker. Dadurch, dass ich inwzischen ein schwarzes Schlafzimmer habe und der Wecker schwarz ist, habe ich den nicht mehr so gut gesehen und bin deswegen jetzt auf Signalrot umgestiegen.

Mein erster Wecker war ein analoger Wecker. Entschuldigung, liebe Podcast-only- Hörer für die Geräusche. Ich zeig mal kurz meinen analogen Wecker. Der ist wunderschön, golden mit so einem Schmetterling-Ziffernblatt. Der Schmetterling hat mich irgendwie an die Vergänglichkeit erinnert und an die Metamorphose, die man auch im Leben macht. Weil, da gibt es ja den schönen Spruch: Jeden Morgen kommt man neu zur Welt. Deswegen hat mir das so gut gefallen mit dem Schmetterling auf dem Ziffernblatt. Aber dieser Wecker, so schön der ist, der tickt so laut!

Der tickt so laut, dass ich nachts das Gefühl hatte, neben mir tickt eine Zeitbombe. In Wirklichkeit ist unser ganzes Leben ja eine Zeitbombe, weil unsere unsichtbare Lebensuhr ständig tickt. Wir wissen nicht, wie lange es unser Blutkreislauf noch macht. Insofern ist dieses Momentum Mori, das Gefühl, das, dass man sterblich ist, etwas, was mich jeden Tag sehr motiviert, den Tag zu genießen.

Zurück zu Handys raus aus dem Schlafzimmer. Es gibt für mich zwei Regeln, die sind nicht verhandelbar.

Erstens: Handys haben Tischverbot

Zweitens: Handys am Bettverbot.

Jetzt weißt du, du wachst trotzdem auf. Du kaufst dir einfach einen Wecker. Und jetzt weiß ich aufgrund meiner fast 15-jährigen Erfahrung als Digital-Detox-Pionierin (so viel zum Thema „Woher kommt eigentlich das Prädikat Pionierin?“)

Es ist unfassbar, dass ich schon 15 Jahre über Digital-Detox spreche. Ich hoffe, es dauert nicht mehr allzu lange. Ich gebe jetzt alles, damit du diesen mächtigen Digital-Detox-Tipp umsetzt.

Ich weiß, dass dieser Tipp etwas ist, von dem die meisten Leute glauben, sie schaffen es nicht. Da gibt es diesen Widerwillen und diese Angst. Viele sagen auch rundheraus: Ich kann das nicht. Ich kann nicht mehr ohne mein Handy ins Bett gehen. Und das erste Argument ist: weil Wecker und Uhr fehlen. Das haben wir ja bereits usnchädlich gemacht.

Der wahre Grund ist: Handysucht. Das Gerät ist wie ein Körperteil geworden. Wir haben Angst, dass etwas Schlimmes passiert, wenn wir es nicht in Griffweite haben. 

Es passiert überhaupt nichts Schlimmes. Es passiert was sehr Schönes. Ohne Handy im Bett kannst du in deiner Kussbilanz arbeiten. Du schläfst früher ein, du schläfst besser und länger, du bist wesentlich fitter am Morgen. Und damit dir das leicht fällt und natürlich auch, damit du kein weiteres Argument haben könntest, zu sagen, es geht bei allen, außer bei mir, empfehle ich dir noch ein Trend-Gadget und das ist die Handy-Garage oder kauf dir gleich den Hardcore Typus Handy-Gefängnis. Meine Lieblingsmodelle habe ich dir am Anfang dieses Artikels verlinkt.

So eine Handy-Garage ist auch super, wenn du Familie hast. Wenn du Kinder hast, stell im Flur eine Handy-Garage auf und zwei Stunden oder spätestens eine Stunde vor dem Schlafengehen legen alle ihre Handys rein. 

Dort laden sie über Nacht. So, und wenn du jetzt wie ich zum Beispiel eine 84-jährige Mutter hast, für die du gerne immer erreichbar bist und zwar freiwillig, dann wirst du vorher den „Nicht stören“-Modus so konfigurieren, dass deine Mama oder dein Papa oder egal welcher Mensch, dich immer erreichen soll, im Falle eines Notfalls dich auch erreichen kann.

So. Das war's. Ich hoffe, ich konnte genug abschreckende Gründe nennen, die dich davon überzeugt haben, dass Handys definitiv schlecht im Bett sind. Arbeite an deiner Kussbilanz, kauf deine Handy-Garage. Wenn du schon die Handy-Garage im Warenkorb hast, packst auch gleich noch einen Wecker dazu! In diesem Sinne: Gute Nacht und Happy Kissing!

ZuM ScHLUSS noch ETWAS ganz wichtiges: Dieser Podcast verändert ab sofort seine Frequenz und erscheint ab sofort jeden Mittwoch. WARUM DAS?

Ich habe Feedback bekommen von Hörern, die gesagt haben: Ich finde deine Tipps super und ich möchte auch alle umsetzen. Aber: Ich schaffe es nicht, weil zwei Tipps pro Woche sind zu viel. Das ist ein extrem wichtiges und wertvolles Feedback. Meine Tipps sollen dir aus der Flut helfen und nichts zur Zuvielisation beitragen.  

Deshalb gibt es ab nächster Woche, nur noch einen Screen-Life-Balance-Tipp pro Woche. Das ist mal ein Digital-Detox-Tipp und mal ein Work-Smarter-Tipp. Und warum gibt’s den immer mittwochs? Die Mitte der Woche passt perfekt; die Mitte ist OMMMline pur – das beste aus on und off. Deshalb ist Mittwoch ab sofort „OMMMLine ist das neue Online“-Tag. 

Ich freue mich, wenn du nächsten Mittwoch reinhörst oder auf meiner Website für den Videocast und Goodies zum Thema vorbeischaust. Bis dann. Hab eine gute Zeit und vor allen Dingen stets eine gute Nacht!

WEITERE DIGITAL-DETOX-TIPPS & WORK-SMARTER-TIPPS


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digital-detox-pionierin

Anitra eggler

Anitra Eggler ist Web-Veteranin und Digital-Detox-Pionierin, sie bringt Menschen und Unternehmen in Screen-Life-Balance. Der ORF bezeichnet die Bestsellerautorin als „die gefragteste weibliche Stimme zur Digitalisierung“, ihre Mutter nennt sie „Fräulein Fröhlich“. Anitras Auftritte als Keynote Speakerin, ihre Bürokrieger*innen-Bootcamps und Bücher haben bereits über 250.000 Menschen begeistert und humorvoll digitaltherapiert.

Anitra wurde 1973 in Karlsruhe geboren, startete ihre Karriere als Todesanzeigentexterin in Buenos Aires, war in den 90er-Jahren als Journalistin erfolgreich und zählte als Startup-Managerin zur Medien-Avantgarde der Digitalwirtschaft. 2011 wurde sie durch ihren ersten humorvollen Digitalisierungsratgeber „E-Mail-macht dumm, krank und arm“ zur Digital-Detox-Pionierin.

Wie Screen-Life-Balance erfolgreich funktioniert, lebt die leidenschaftliche Infopreneurin vor: Anitra meditiert und programmiert, sie sammelt Sonnenaufgänge und Momentglück, sie arbeitet maximal digitalisiert und lebt ohne Uhr in der Schweiz – Zeit ist ihre Rolex.


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