42: Bist du ein Smartphone-Zombie und/oder ein Smartloch?

18/04/2023  
Hier publiziert Bestseller-autorin 
Anitra Eggler
Ich duze meine leser*INNEN seit 12/2021. Ältere texte und Pressetexte sind per sie. Ich gendere stets in Gedanken, 
Im text seltener – Lesefluss sticht. Meine Zuneigung gilt allen Menschen. Hauptsache: Mensch. 

Lass uns über Smartphone-Zombies #smombies sprechen. Die wichtigste Frage vorweg: Bist du ein Smartphone-Zombie? Mach den Einfrage-Test! Gleich danach erfährst du in diesem Pod- & Videocast und im How-to-Artikel auch, ob du ein Smartloch bist und dazu beiträgst, dass jeder zweite Verkehrsunfall heutzutage von Smartphone-Zombies verschuldet wird. Last but not least bekommst du Soforthilfe-Tipps gegen den Sofortness-Stress-Zombie in uns und um uns herum. Diese Smombie-Gattung stresst andere Menschen durch den eigenen Stress.  Bist du bereit? Let’s go ommmline!

VIDEOCAST


PODCAST

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HOW-TO: Bist du ein Smartphone-Zombie?

Ich spreche und filme so schnittarm es meine Tagesform erlaubt. Hier findest du einen How-to-Artikel zum Thema, ggf. auch Links zu Quellen und Studien und in vielen Fällen wertvolle Zusatztipps.


Smartphone-Zombie-Alarm: Erste hilfe gegen den gemeinen Smartphone-Zombie in uns und um uns herum

Ich habe dich in der vergangenen Podcast-Folge angestiftet, als Geheimagent*in der digitalen Evolution aktiv zu werden und andere Menschen und ihr digitales Verhalten zu beobachten.

Was hast du erlebt? Bist du vielen Smartphone-Zombies begegnet? Hast du dich fremdgeschämt? Hattest du was zu lachen? Musstest du fremde Gespräche anhören? Kamst du dir vor wie im Selfie-Zoo?

Smartphone-Zombies überall: Willkommen im Selfie-Zoo

Hast du die gestressten Gesichter bemerkt, von Menschen, die in affenartiger Geschwindigkeit tippen? Und die allerwichtigste Frage: Hast du dich in dem ein oder anderen Smartphone-Zombie wiedererkannt? Falls ja, wirst du dich gefragt haben: bin ich auch so? Bin ich ein gemeiner Smartphone-Zombie? 

Bist du ein Smartphone-Zombie? Der Einfrage-Test 

Woran erkennst du, ob du ein Smartphone-Zombie bist? Das ist einfach. 

Ich habe erst überlegt, ob ich einen „Bin ich ein Smartphone-Zombie-Test“ kreieren und online stellen soll. Dann dachte ich mir, nö, den braucht es gar nicht.

Wenn du wissen willst, ob du ein Smartphone-Zombie bist, musst du nur eine einzige Frage beantworten und zwar diese:

Hat dich schon mal jemand gebeten, dein Handy wegzulegen? 

Ja?

Dann warst du in diesem Moment ein Smartphone-Zombie. 

Mehr braucht es nicht, um das zu erkennen.  

Wenn du tiefer in das Thema einsteigen willst, kannst du hier den offiziellen Handysucht-Test machen. Die Antwort kann ich dir jetzt bereits verraten: Wir alle sind handysüchtig. Ich, die Digital-Detox-Pionierin genauso wie du, der diesen Artikel liest. Der Unterschied zwischen mir und dir ist nur: Ich weiß das schon seit 2008 und trainiere seither einen selbstbewussten, selbstkritischen und selbstbestimmten Umgang mit Digitalika aller Art. 

Definition: Was ist ein Smartphone-Zombie? 

Fragen wir mal ChatGPT.

Das sagt die künstliche Intelligenz: 

Ein Smartphone-Zombie ist eine Person, die aufgrund der übermäßigen Nutzung ihres Smartphones oder anderer digitaler Geräte in der Öffentlichkeit, ihr Umfeld und ihre Mitmenschen ignoriert. Sie können in ihrer eigenen digitalen Welt versunken sein und sind oft abgelenkt von ihrer Umgebung und den Menschen um sie herum. 

Der Begriff „Zombie“ bezieht sich auf das stereotype Verhalten von Zombies, die aufgrund ihrer Unfähigkeit, ihre Umgebung wahrzunehmen, als untote Wesen betrachtet werden. In ähnlicher Weise beschreibt ein Smartphone-Zombie jemanden, der so in sein Smartphone vertieft ist, dass er oder sie wie ein „Untoter“ durch die Welt geht und nicht wirklich anwesend ist.

Jetzt fragen wir mal mich. 

Das ist meine Definition aus meinem Bürokrieger-Besteller „Mail halten!“ (erschien in 4 Auflagen, ist seit längerem ausverkauft, ich lege das Buch nicht neu auf, ich mache Neues, zum Beispiel meinen Podcast)

Smartphone-Zombie – Definition von Anitra Eggler 

Psychische, physische und eingebildete 24/7-Abhängigkeit von Mobiltelefonen, Netzempfang, WLAN und Strom. Das Handy wird als lebenswichtiges Körperteil empfunden und deshalb über hundertmal am Tag „gecheckt“. 

Betroffene leiden unter Ringxiety: 

Ihr Hirn schüttet bei jedem noch so unnötigen oder gar unsichtbaren Aufmerksamkeitsreiz – z. B. Handy macht ausnahmsweise mal gar nichts – so viel glücksspendendes Dopamin aus, dass sie danach süchtig werden und in kürzester Zeit ein »iIch« entwickeln. 

In Folge leiden sie unter Realitätsverlust und fotografieren sich und ihre Umgebung deshalb ständig selbst, gerne unter Zuhilfename eines Deppenzepters (#selfiestick). So mutieren sie öffentlich zum Smartphone-Zombie (#smombie) und fristen ihr Leben als sozial Untote in sklavischer Abhängigkeit eines Kleingeräts, das ihre Daten sammelt, mit Dopamin dealt und Daueraufmerksamkeit fordert. 

Smartphone-Zombies leiden unter eingebildetem Vibrationsalarm, 

klagen über »Handynacken« und »iFinger«. Besonders lebenszeitraubend: Smartphone-Zombies verbringen im Schnitt pro Jahr 49,6 Minuten länger auf dem Klo als Menschen ohne Handy.

Diese Definition habe ich 2016 geschrieben und 2018 letzmals überarbeitet. Nachdem auch ich letzte Woche als Geheimagentin der digitalen Evolution unterwegs war, folgt heute in diesem Artikel das Update. 

Ich war vergangene Woche in Mailand und hatte richtig viel Zeit, um Handynutzer zu beobachten. Besonders aufgefallen sind mir drei verschiedene Smombie-Typen. 

Die 3 weitverbreitetsten Smartphone-Zombie-Typen

Smartphone-Zombie Soforthilfe: Digital-Detox-Pionierin Anitra Eggler imitiert den Sofortness-Smombie

Smartphone-Zombie Typ 1

DER MULTITASKENDE-SOFORTNESS-STRESS-SMOMBIE – DER EINEN NUR BEIM ZUSEHEN SCHON NERVÖS MACHT

Smartphone-Zombie Soforthilfe: Digital-Detox-Pionierin Anitra Eggler imitiert den Selfie-Smombie

Smartphone-Zombie Typ 2

Der lebensblinde Selfie-Zombie – der alles fotografiert und nichts mehr erlebt

Der hilfsbedürftige Smartphone-Dummie-Smombie – der die einfachsten Handyfunktionen nicht kennt

Smartphone-Zombie Typ 3

Der hilfsbedürftige Smartphone-Dummie-SmoMbie, das ist der, der sein Handy im 90-Grad-Winkel ans Ohr hält, um Nachrichten abzuhören

In den kommenden drei Pod- & Videocast-Ausgaben nehmen wir die einzelnen Smombie-Typen genauer unter die Lupe. Und selbstverständlich teile ich mit dir Soforthilfe-Tipps, die den jeweiligen Smombie-Typen in uns und um uns herum in Zaum halten.  

Sofortness-Stress-Smombie, Selfie-Zombie und Smartphone-Dummie-Smombie: Alle drei Typen sind weit verbreitet.

Warum? Weil sie in jedem von uns stecken.

Warum gibt es so viele Smartphone-Zombies? 

Weil uns die digitale Kultur fehlt. Wenn wir in Restaurants so essen würden, wie wir uns in der Öffentlichkeit am Handy verhalten, hätten wir überall Hausverbot. 

Wäre unsere Handynutzerkultur unsere Esskultur, dann würden wir mit den Händen essen, laut schmatzen und schlürfen, mit offenem Mund kauen uns dabei ständig fotografieren und alle paar Minuten rülpsen. 

Diese Gedanken hatte ich, während ich in einem Mailänder Restaurant saß, auf meine Gourmet-Bio-Pizza wartete und die Leute um mich herum beobachtete. 

Was das Digitale angeht, fehlt uns die Kultur. 

Das liegt daran, dass die Digitalisierung so schnell geht, dass die menschliche Lernfähigkeit nicht Schritt halten kann.

Die meisten Menschen sind bequem. Deshalb geben sie sich mit den Idiotenfunktionen der Handys zufrieden und imitieren unkritisch, das Smartphone-Verhalten der anderen. Was die Masse macht ist leider so gut wie nie smart. Und genau das ist der Grund, warum es inzwischen mehr Smartphone-Zombies gibt als Menschen, die Screen-Life-Balance und eine smarte Handynutzung vorleben. 

Wir sind jetzt im Zeitalter der künstlichen Intelligenz angekommen. Es ist allerhöchste Zeit, dass wir Smartphone-Zombies wieder zu einem natürlich intelligenten Leben erwecken lernen. 

Wir müssen unsere Handys im Griff haben – und nicht umgekehrt. Wenn wir künstlicher Intelligenz mit einer natürlich dummem Armee von Smartphone-Zombies begegnen, ist das so, als würden wir mit einer blinden berittenen Armee einen Atomkrieg gewinnen wollen. Hast du Lust auf so ein Szenario? Ich nicht. 

Sorry für das drastische Beispiel. Muss sein. Die Folgen von allem, was wir aktuell erleben, werden zu sehr verharmlost. Obwohl ich das schon seit 15 Jahren sage, habe ich immer noch Hoffnung, dass sich was ändern kann? Warum? 

Kultur wird von Menschen gemacht und vorgelebt. Du und ich, wir sind Menschen. 

Wenn wir smarteres Handyverhalten und Screen-Life-Balance vorleben, machen es andere nach.

Das ist ein dringend notwendiger und ein wundervoller Schneeballeffekt. Und das ist genau der Grund, warum ich dich in der vergangenen Folge dazu aufgerufen habe, als Geheimagent*in der digitalen Evolution aktiv zu werden und Menschen bei der Handynutzung zu beobachten. 

Dieser Spiegel ist ein potenter Motivator, das eigene Verhalten zu optimieren und smartere Alternativen vorzuleben.



Wir müssen unsere Handys im Griff haben – und nicht umgekehrt. Wenn wir künstlicher Intelligenz mit einer natürlich dummem Armee von Smartphone-Zombies begegnen, ist das so, als würden wir mit einer blinden berittenen Armee einen Atomkrieg gewinnen wollen. 

-- Anitra Eggler --


Was siehst du, wenn du andere Handynutzer in der Öffentlichkeit beobachtest? 

Ich bin mir sicher, wir haben ähnliche Beobachtungen gemacht. 

Was habe ich beobachtet? Erstmal das übliche. Wir starten mit einem Klischee, das keines mehr ist, weil es einfach Realität ist. Rechts von mir saßen zwei asiatische Jungmänner. Sie aßen nichts. Sie sprachen nichts. Sie tranken Americano-Kaffee statt Mittagessen oder Espresso und starrten dumpf auf ihre Handys.

Der eine zockte, der andere scrollte.

Sie sprachen auch während der folgenden Stunde kein Wort miteinander und wendeten sich nur einmal in gebrochenem Englisch an den Kellner, weil das WLAN nicht funktionierte. Kein Witz. 

Smartphone-Zombies in Reinkultur.

Zwei junge Asiaten in Italien, die von Italien in diesem Moment nichts mitbekamen, sie waren gar nicht da.

Digitale Kultur? Kultiviertes Handyverhalten? Fehlanzeige.

Bevor das hier kulturpessimistisch wird, die gute Nachricht: 

Digitale Kultur liegt genau dort, wo das Handy liegt: in unserer Hand 

Willst du in einer Gesellschaft von Menschen leben, die ihre Bildschirme mehr beachtet als die Menschen, die man liebt? Nein! Dann lebe was anderes vor.  In den heutigen Zeiten ist das ein Akt der Zivilcourage. Und die ist einfacher und willkommener als du denkst. 

Es sind inzwischen schon so viele Menschen von der Handyunkultur ihrer Mitmenschen genervt, dass du offene Türen einrennst, wenn du Alternativen vorschlägst. 

Nachdem ich binnen Sekunden vom Anblick der Smartphone-Zombies rechts neben mir maximal gelangweilt war, freute ich mich, als sich ein Geschäftsmann laut telefonierend an den Tisch links von mir setzte.

Der sehr adrett gekleidete Italiener trug diese Art Knopfkopfhörer mit einem angedeuteten Mikrofon im Ohr. Das Mikrofon sieht aus wie eine kleine italienische Teigware, weißt du was ich meine? Das ist so ein Stift, der Richtung Mund geht. Wie ein Headset, nur ohne Kopfbügel und kleiner. 

Der Mann hörte auch während seiner Essensbestellung nicht auf zu telefonieren. 

Wenn er nicht telefonierte, tippte er in affenartiger Geschwindigkeit auf seinen Bildschirm. Seine Stirnfalten waren dabei immer maximal angespannt. Ich wusste sofort, es handelte sich um die Art Smartphone-Zombie, für die ich am meisten Empathie empfinde, weil ich selbst viele Jahre, ich möchte fast, zu viele Jahre sagen, zu dieser Kategorie gehörte. 

Diese digitale Smartphone-Zombie-Gattung nenne ich: 

Multitaskender Sofortness-Smombie  

So einer war ich früher auch einmal. Deshalb hege ich allergrößte Solidarität für diesen digitalen Zombie. Ständige Erreichbarkeit war jahrzehntelang mein Dauerzustand. Maximale Antwortgeschwindigkeit war meine Betriebsgeschwindigkeit auf allen Kanälen. 

Wenn ich heute endgestresste Menschen erlebe, die ans Telefon zu gehen, um zu sagen, dass sie eigentlich nicht drangehen können, bin extrem froh, dass ich inzwischen ganz bewusst entschleunigt lebe und arbeite.

Auf alles, was wichtig ist und Nachdenkzeit erfordert, reagiere ich mit Absicht und unter Einsatz maximaler Selbstdisziplin verlangsamt. Am liebsten schlafe ich eine Nacht darüber. Das ist für einen spontanen, impulsiven Menschen wie mich eine echte Herausforderung, aber was soll’s, lebenslanges lernen hält fit. 

Woran erkennst du einen Sofortness-Smombie?

Typische Verhaltensweisen: Man erkennt ihn daran, dass er immer mehrere Sachen gleichzeitig macht und genau deshalb keine Sache richtig macht. Er will überall sein. Ist deshalb nirgends wirklich präsent. Das stresst ihn und andere. Deshalb wirkt der Sofortness-Zombie immer maximal gestresst und hat nie Zeit. 

Weil er keine Zeit hat, geht er ans Telefon, um zu sagen, dass er keine Zeit zum Telefonieren hat, weil er z.B. gerade in einem Meeting ist. 

Der Sofortness-Zombie trägt fast ständig Kopfhörer, er ist ständig erreichbar. Er antwortet auch nachts in Nanosekunden auf Mails. Er führt die anonyme Rangliste des fehlenden Mail-Anhangs und der peinlichen Autokorrektur-Tippfehler, bei denen aus Jacke mal ganz flott Kacke wird. Kein Wunder eigentlich, denn der Sofortness-Zombie geht ohne Handy nicht aufs Klo.

Was wirklich scheiße ist, ist, dass der Sofortness-Zombie auch beim Autofahren am Handy daddelt.

Tipp, tipp, tot: Jeder zweite Autounfall passiert durchs Handydaddeln beim Fahren. 

Der Österreichische Rundfunk hat deshalb eine Kampagne unter dem Titel „Sei kein Smartloch“ gestartet. 

Was treibt den Sofortness-Smartphone-Zombie? 

Was ist seine Motivation?

Der Wunsch, einen richtig guten Job zu machen. Der Wunsch, für alle da zu sein. Es allen recht zu machen. Bestleistung zu geben. Jederzeit. Rund um die Uhr. Beruflich und privat. Das schafft kein Mensch, aber die Medien machen es zumindest theoretisch möglich. Genau das ist fatal. 

Der Sofortness-Smartphone-Zombie hat durch seine ständige Erreichbarkeit und die damit einhergehende exorbitante Bildschirm- und Handyzeit einen derart hohen digitalen Dopamin- und Adrenalin-Pegel, dass er zwangsläufig so gestresst ist, dass es ihm fast unmöglich scheint, einen Gang zurückzuschalten. 

Nichts ist unmöglich. Alles scheint nur so lange unmöglich, bis es jemand tut.

Erkennst du dich im Sofortness-Smartphone-Zombie wieder oder kennst du Menschen, die von Sofortness getrieben durchs Leben rasen wie Durcell-Hasen auf Speed?

3 Soforthilfe-Tipps gegen Sofortness-Smombies 

Leidest du unter Sofortness-Stress? So wirst du ihn los: Verpasse dir ab sofort eine heilige Regel und halte dich daran. Wenn du nur diesen Tipp umsetzt, gewinnst du viel. 

Hier ist der Tipp: 

1. NIE sofort antworten. Auf nichts. Per se.

Denk daran, welches Bild zu nach außen abgibst. Wer in Nanosekunden reagiert, wirkt unterbeschäftigt. Wer in Nanosekunden Antwort erwartet, wie ein Kontrollfreak.

Mir hat der Satz: „Ständig erreichbar sind nur Sklaven“ geholfen. 

Den habe ich immer vor mich hingemurmelt, wenn ich den Drang verspürte, sofort zu reagieren. Gewöhne dir das ab. Es wirft ein peinliches Licht auf dich. 

An ihrer sekundenschnellen Antwortzeit erkennt man Menschen, die digital versklavt und dauerabgelenkt sind. 

Das sind die unproduktivsten und die, die als Erstes in den Burnout schlittern.

Was es dir leicht macht, Tipp umzusetzen: Lesebestätigung bei Mails und Messengern deaktivieren, z.B. blaue Häkchen bei WhatsApp. Mit fixen E-Mail-Öffnungs- und Chat-Kommunikationszeiten arbeiten. Zum Beispiel nur drei am Tag, morgens, mittags und abends – du kannst mit alle 2 Stunden anfangen und dann steigern.

2. Niemals beim Autofahren Handydaddeln, nicht reagieren, wenn du keine Zeit hast, freundliches Feedback mit verwarnungscharakter geben 

Reagieren, obwohl man keine Zeit hat oder nicht reagieren kann und darf, z.B. beim Autofahren. Das ist lebensgefährlich. Für dich. Für andere. Wenn du dein Leben und das deiner Partner liebst, verbiete dir und ihnen beim Autofahren am Handy zu daddeln. 

Jeder zweite Verkehrsunfall kommt inzwischen durch Handydaddeln. Verwarne jeden, der dir Videos von der leeren Straße vor ihm sendet und der beim Autofahren textet. 

Tipp, tipp, tot: Sei kein Smartloch! 

So hieß eine Kampagne des ORF, die unter dem Titel „Sei kein Smartloch“ massiv dazu aufgerufen hat, das Handydaddeln im Straßenverkehr einzustellen. 

Bist du ein Smartloch? Jeder von uns war das schon einmal. Kennst du andere Smartlöcher? Frag sie, ob sie die aktuelle Verkehrsunfallstatistik kennen und ob sie dann immer noch freiwillig ein Smartloch sein möchten. Geh beim Auftofahren in den Nicht-stören-Modus, einige Handys haben sogar den Autofahr-Modus.

Für alle anderen Menschen, die ans Telefon gehen, um zu sagen, dass sie nicht drangehen können oder jetzt keine Zeit haben: Freundlich antworten und fragen, warum er oder sie dann überhaupt reagiert?

Dieses „sofort alles checken“, weil es neu ist, nicht weil es jetzt wirklich relevant ist, ist digitales Suchtverhalten, das der Dopamin-Ausschüttung im Hirn geschuldet ist, die jeder digitale Aufmerksamkeitsreiz auslöst. 

So fällt dir das leicht: Wer sich davor schützen will, geht am besten in den Nicht-stören-Modus, hat das Handy per se lautlos (ohne Vibrationsalarm) und deaktiviert Push-Nachrichten aller Art.

3.  Ständig alle Körperteile in Bewegung? Monotasking ist das neue Multitasking 

Neue Karriere-, Führerschein- und Lebensgenusskompetenz ist: Monotasking statt Multitasking: Wenn ich esse, esse ich. Wenn ich Auto fahre, fahre ich Auto. 

Geh in den Autofahr- oder Nicht-stören-Modus. Lerne wieder, nur eine Sache machen. Monotasking kannst du ganz einfach mit einer Sanduhr trainieren. Dazu gibt es eine eigene Podcast-Folge.

Das waren drei Soforthilfe-Tipps gegen den Sofortness-Stress-Smombie in dir und um dich herum. Teile diese Tipps mit anderen und empfehle diesen Podcast weiter. Lade dir auch meine Digital-Detox-Challenge runter. Dort findest du für 30 Tage jeweils einen Tipp, der dich und andere Menschen in Screen-Life-Balance bringt. 


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Anitra wurde 1973 in Karlsruhe geboren, startete ihre Karriere als Todesanzeigentexterin in Buenos Aires, war in den 90er-Jahren als Journalistin erfolgreich und zählte als Startup-Managerin zur Medien-Avantgarde der ersten Generation der Digitalwirtschaft. 2011 wurde sie durch ihren ersten humorvollen Digitalisierungsratgeber „E-Mail-macht dumm, krank und arm“ zur Digital-Detox-Pionierin.

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