52: Offtime ist der neue Luxus: So gelingt das Abschalten im Urlaub

27/06/2023  
Hier publiziert Bestseller-autorin 
Anitra Eggler
Ich duze meine leser*INNEN seit 12/2021. Ältere texte und Pressetexte sind per sie. Ich gendere stets in Gedanken, 
Im text seltener – Lesefluss sticht. Meine Zuneigung gilt allen Menschen. Hauptsache: Mensch. 

Willst du im Urlaub endlich mal wieder so richtig abschalten? Das klingt einfacher als es ist. Ich konnte es viele Jahre lang gar nicht. Dann habe ich einige Urlaube gebraucht, um es wieder richtig gut zu lernen. In diesem Pod- & Videocast teile ich mit dir meine besten Tipps, damit dir das Abschalten im Urlaub wieder wie von selbst gelingt. Bist du bereit für einen Urlaub ohne E-Mailflut, Handystress und Vergleicheritis auf Social-Media? Dann lass uns loslegen!

VIDEOCAST: Abschalten im Urlaub


PODCAST: abschalten im urlaub

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Abschalten im Urlaub: die ständige Erreichbarkeit muss zu Hause bleiben 

Ich war 10 Jahre lang auch im Urlaub ständig erreichbar. Danach habe ich ein halbes Dutzend Urlaube gebraucht, um zu lernen, dass nichts passiert, wenn ich nicht im Urlaub arbeite und nicht erreichbar bin. Es passiert nichts Schlimmes, es passiert etwas sehr, sehr Gutes: Du schaltest komplett ab. Du kannst dich erholen. Den Lebensakku aufladen. 

Vom Urlaub im Funkloch zur kreativen Auszeit

Ich habe Abschalten im Urlaub lange trainiert. Begonnen habe ich mit Urlaub im Funkloch. Dann habe ich kreative Auszeiten eingeführt und mich zum Schreiben meiner Bücher wochenlang an einsame Orte verzogen. Ich habe nie irgendetwas verpasst. Es ist nie irgendetwas Schlimmes passiert. Ich habe einfach nur ganz viel gewonnen: Lebensgenuss, Konzentration, Kraft und im Falle meiner Buchschreibauszeiten extrem viel Kreativität und Produktivität. 

Urlaubskiller smartphone-zombies Oder: warum ich diesen sommer freiwillig auf Stromentzug gehe

Dieses Jahr mache ich wieder eine Art Urlaub im Funkloch. Ich gehe in ein Yoga-Retreat auf eine Insel mit nur 2 Stunden Strom am Tag und das nachts. Nicht, weil ich auf Stromentzug gehen müsste, um mein eigenes digitales Verhalten in den Griff zu bekommen. Das kann ich inzwischen ganz gut. 

Ich gehe auf Stromentzug, weil mir die Selfie-Manie der Smartphonezombies sonst den Urlaub verdirbt. Das ist auch der Grund, warum ich meine Mitgliedschaft in einem der allerfeinsten Hotel-Fitness- & Spas der Schweiz kündigen werde. Ich halte die Smartphonezombies dort nicht mehr aus.

Ich ertrage es nicht mehr, Augenzeugin zu werden, wenn sich wie für eine Gala gestylte Frauen völlig schambefreit 30 Minuten im Infinity-Pool selbst fotografieren. Zur Smartphone-Happy-Hour bei Sonnenuntergang bin ich inzwischen die einzige ohne Handy im Pool.

Meine Erlebnisse mit Smartphonezombies und ein paar Soforthilfe-Maßnahmen habe ich in dieser Podcast-Folge verarbeitet


Kardinalfehler Nummer eins: Mails checken 

Über viele Jahre hinweg war ich ständig erreichbar, das heißt, ich war auch im Urlaub immer auf Stand-by. Freiwillig. Ich habe das sogar noch angeboten. Meinen Mitarbeitern und Kunden habe ich immer gesagt: Ich mache jetzt mal Urlaub, aber wenn irgendwas ist, ihr könnt mich erreichen, schreibt mir halt einfach eine E-Mail. 

Du weißt, was dann passiert …

Ungebremste Aufmerksamkeit für die Liebsten

Die Leute nehmen das Angebot dankend an und irgendwann machst du nie wieder Urlaub und so schaltest du auch nie wieder richtig ab und bleibst in einer permanenten Habachtstellung. Auch und besonders im Urlaub. Genau in der Zeit, in der Lebenspartner und Kinder hoffen, dass wir berufstätigen Hamsterrad-Dauerläufer endlich mal unsere Lieben mehr Zeit und Aufmerksamkeit widmen als unseren Bildschirmen. 

Versteck dich nicht hinter Bildschirmen

Ich muss zugeben, dass mir das Abschalten anfangs echt schwerfiel und ich oftmals absichtlich hinter meinem Laptop verschwunden bin. Vielleicht kennst du das auch? Also ich hab mich schön öfter einfach hinter meinen E-Mails versteckt.

Arbeit, das war und ist oftmals meine Komfortzone. Abschalten katapultierte mich da raus. Ich war anfangs gerne so bequem wie wir alle sind und blieb auch im Urlaub erstmal gemütlich in der Komfortzone meiner Arbeit. 

Mach das nicht! Deine Lieblingsmenschen mögen das nicht. Und zu Recht. Hol dich daraus und lass die Arbeit dort, wo sie im Urlaub hingehört: in der Arbeit, im Büro, zu Hause. Nimm sie nicht mit in den Urlaub. 

Arbeit muss zu Hause bleiben

Das muss sie. Nur so kannst du abschalten. Das ist so wichtig, und den meisten Menschen fällt es so schwer, wie es mir früher schwergefallen ist. Lass dein Firmenhandy zu Hause oder im Büro. Lass dein Laptop auch dort. 

Die perfekte Abwesenheitsnotiz

Bereite deinen Urlaub gut vor. Dann musst du nicht im Urlaub arbeiten. Wesentlich ist hier die Abwesenheitsnotiz auf allen Kanälen. Wie du sie erfolgreich textest und einsetzt, und warum du deine Abwesenheitsnotiz bereits mindestens 2 Tage vor Urlaub aktivieren solltest und sie auch 2 Tage länger aktiv lassen solltest, erfährst du in dieser Podcast-Folge zum Thema Abwesenheitsnotiz.

Wer im Urlaub nichts arbeitet, macht einen guten Job

Häh? Das klingt doch wie ein Widerspruch. Nein. Mitnichten. Ja, ich weiß, wir leben in einer Leistungsgesellschaft. Ich hatte auch jahrelang ein schlechtes Gewissen, wenn ich nicht dauernd arbeitete. Nichtstun? Keine Mails checken? Nicht arbeiten? Nicht mal so tun als ob? Mein innerer Antreiber ist da sofort eingeschritten und nannte mich „faule Sau“ und Schlimmeres.

Ich musste lernen, dass Leute, die ihr Selbstmanagement und ihren Job wirklich im Griff haben, es sich leisten können, im Urlaub nicht zu arbeiten. Die Kür der Kür ist, sogar im Berufsalltag so entspannt zu leben, dass man gar keinen Urlaub mehr braucht. Daran arbeite ich noch. 

Wer nicht erreichbar sein muss, hat alles im Griff

Wer es sich leisten kann, nicht erreichbar zu sein, zeigt: Ich habe alles im Griff. Ich bin souverän. Ich kann mir Offtime leisten – den neuen Luxus. 

Luxus ist auch, wer es sich leisten kann, mehr als zwei Wochen Urlaub zu machen. 

Zeit ist deine Rolex: Hol dir lange Sommerferien zurück

Versuche wieder länger Urlaub zu machen, am besten einmal im Jahr 3 Wochen oder sogar 4 Wochen am Stück. Verhandle das mit deinem Arbeitgeber oder mit dir selbst. Das garantiert, dass du endlich mal so richtig von Grund auf abschalten und auftanken kannst. 

Kurzurlaube haben einen nicht zu unterschätzenden Stressfaktor. Lange Urlaub bringen tiefe Erholung und aus der entsteht große, neue Kraft. Wenn du lange vom Urlaub profitieren willst, gewöhne dir an, lieber weniger, aber länger Urlaub zu machen. 

Parallel dazu kannst du es ja so machen, wie ich: Versuche dein Leben so zu gestalten, dass es ganz viel Urlaubsfaktor hat. Das gelingt mir jedes Jahr besser und ist ein Grund, warum ich in die Schweiz ausgewandert bin. 

Gib Urlaubsstress keine Chance

Mach dir keinen Urlaubsstress. Ist doch verrückt, oder? Wir können alle so dankbar sein, dass wir Urlaub machen können. Und hey, dass es Chaos an den Flughäfen gibt, das wissen wir bereits vorher. Also ergibt es Sinn, sich genauso darauf mental einzustellen wie auf ellenlangen Stau Richtung Italien oder Kroatien. Wenn dich das stresst, dann mach einfach wann anders Urlaub. Oder mach dir Urlaub zu Hause. 

Wichtig ist, stresse dich weder mit Vorbereitung noch mit Erwartungshaltungen. Nimm alles, wie es ist und wie es kommt. Der Urlaub muss nicht perfekt sein. Hör auf, die Wetter-App schon Wochen vorher zu checken. Es kommt alles immer anders als man denkt. Deshalb sind Sorgen totale Zeit- und Energieverschwendung.

Bevor du in die Urlaubsstress-Falle tappst, schau noch bei dieser Pod- & Videocast Folge rein. Da verrate ich dir drei magische Wörter, die Stress in etwas verwandeln, auf das du dich freust. 


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Anitra wurde 1973 in Karlsruhe geboren, startete ihre Karriere als Todesanzeigentexterin in Buenos Aires, war in den 90er-Jahren als Journalistin erfolgreich und zählte als Startup-Managerin zur Medien-Avantgarde der ersten Generation der Digitalwirtschaft. 2011 wurde sie durch ihren ersten humorvollen Digitalisierungsratgeber „E-Mail-macht dumm, krank und arm“ zur Digital-Detox-Pionierin.

Wie Screen-Life-Balance erfolgreich funktioniert, lebt die leidenschaftliche Digitalisierungsexpertin vor: Anitra meditiert und programmiert, sie arbeitet maximal digitalisiert und lebt maximal genussvoll ohne Uhr in der Schweiz – Zeit ist ihre Rolex.


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